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Verzögerung an der Alleestraßen-Baustelle

Die Baufirma steht eigentlich schon bereit. Aber bevor sie in Riesa-Gröba loslegen kann, sind noch zwei andere Unternehmen am Zug.

Polier Udo Stange war Ende der Woche der einzige Vertreter der Firma Steinle Bau an der Alleestraße. Ehe das Unternehmen loslegen kann, sind Stadtwerke und Wasserversorgung am Zug.
Polier Udo Stange war Ende der Woche der einzige Vertreter der Firma Steinle Bau an der Alleestraße. Ehe das Unternehmen loslegen kann, sind Stadtwerke und Wasserversorgung am Zug. © Klaus Dieter Bruehl

Riesa. Vor der Schule Am Storchenbrunnen in Riesa ist schon seit Wochen kein Durchkommen für Autofahrer. Die Stadt lässt den Straßenbereich umfangreich umgestalten: Geplant sind eine Kiss-and-Ride-Zone für Elterntaxis, eine neue Fußgängerampel, die Beleuchtung und eben die Fahrbahn samt neuer Radstreifen. Außerdem soll der Verbindungsweg Richtung Merzdorfer Straße aufgewertet werden.

Viel Betrieb herrschte in der zurückliegenden Woche allerdings nicht vor Ort. Für die Bauarbeiter von Steinle-Bau aus Oschatz heißt es vorerst: abwarten. Denn derzeit sind Mitarbeiter zweier anderer Unternehmen vor Ort beschäftigt, wie Stadtsprecher Uwe Päsler erklärt. "Es laufen derzeit dort Arbeiten der Stadtwerke und der Wasserversorgung zur Medieneinbindung für eine Baustelle in unmittelbarer Nähe."

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In den ursprünglichen Bauablauf eingeplant war das nicht, räumt der Rathaussprecher ein. "Das hat sich relativ kurzfristig ergeben, deshalb muss der Ablauf auf 'unserer' Baustelle angepasst werden." Nach Angaben der Stadtwerke hängt der zusätzliche Aufwand mit einem geplanten Erweiterungsbau eines Pflegedienstes im ehemaligen Hauptzollamt an der Alleestraße zusammen. Dafür werde nun die Anschlussleitung in der Stichstraße Richtung Kindergarten "Mischka" erneuert. Alle anderen Arbeiten seien dagegen schon im Voraus eingeplant gewesen, betont Sprecherin Laura Pietzsch - darunter etwa die "Verlegung von Stromkabeln in dem über den grundhaften Ausbaubereich hinausgehenden Abschnitt bis zur Trafostation Alleestraße 1".

Ob und wie stark sich die Verzögerung letztlich auf den Gesamtablauf der Baustelle auswirkt, konnte Rathaussprecher Uwe Päsler am Freitag nicht mitteilen. "Wir gehen aber davon aus, dass die jetzt eingetretene Verzögerung bis Ende August wieder aufzuholen ist." Das würde allenfalls eine geringfügige Verzögerung bedeuten: Schon im Vorfeld war die Stadt von einer Sperrung bis 20. August ausgegangen.

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Die Baumaßnahme der Stadt wird zu großen Teilen aus Geldern des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (Efre) finanziert. Insgesamt sind Kosten in Höhe von mehr als einer halben Million Euro eingeplant. Während der Bauarbeiten gilt für Autofahrer eine Umleitung. Sie führt über die Paul-Greifzu-Straße, Canitzer Straße und Reußner Straße. (SZ/stl)

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