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Riesa

Warnstreik bei Mannesmann in Zeithain

Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten in Ostdeutschland.

Gewerkschafter und Beschäftige standen am Donnerstagmorgen vor den Toren des Mannesmannröhren-Werks in Zeithain.
Gewerkschafter und Beschäftige standen am Donnerstagmorgen vor den Toren des Mannesmannröhren-Werks in Zeithain. © IG Metall

Zeithain. Wegen eines Tarifstreits in der ostdeutschen Stahlindustrie haben Beschäftigte des Mannesmannröhren-Werks in Zeithain am Donnerstagmorgen die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der IG Metall beteiligten sich etwa ein Drittel der 370 Beschäftigte an der Aktion. Um 5 Uhr hatte die Nachtschicht eine Stunde eher die Arbeit beendet. Die Frühschicht begann erst 7 Uhr, eine Stunde später als üblich.

Die IG Metall fordert in dem Tarifkonflikt unter anderem vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das optional zur Sicherung von Beschäftigung eingesetzt werden soll. In einer digitalen Verhandlungsrunde am 17. März hatten die Arbeitgeber ein erstes Angebot auf den Tisch gelegt. Für die Gewerkschafter reichte es aber nicht aus. "Deswegen sind wir mit den Jungs nochmal auf die Straße gegangen", so ein Sprecher der IG Metall. Am Freitag soll auch in Gröditz gestreikt werden. (SZ/dpa)

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