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Wintereinbruch stoppt Uferarbeiten

Das Wasser- und Schifffahrtsamt hatte mit einer groß angelegten Pflegemaßnahme begonnen, die nun vorzeitig beendet werden musste. Sie soll aber weitergehen.

Vorige Woche liefen die Unterhaltungsmaßnahmen des Wasser- und Schifffahrtsamts in Riesa noch. Nun ist wetterbedingt vorzeitig Schluss.
Vorige Woche liefen die Unterhaltungsmaßnahmen des Wasser- und Schifffahrtsamts in Riesa noch. Nun ist wetterbedingt vorzeitig Schluss. © Klaus-Dieter Brühl

Riesa. Schon der Auftakt war durch Schneefälle erschwert worden: Als Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) Anfang voriger Woche mit Gehölzbeseitigungen am Riesaer Elbufer begannen, kamen sie nicht an alle Büsche und Bäume heran. Vor allem an den schrägen, gepflasterten Uferböschungen war das Betreten zu gefährlich.

Inzwischen sind gar keine Arbeiter und Maschinen mehr zwischen der Jahnamündung am Stadtpark und der Hafenmündung in Gröba zu sehen – obwohl die Maßnahme in dem Abschnitt eigentlich noch bis Ende dieser Woche laufen sollte. Es gehe aber nicht weiter, sagt Lutz Klahr, Niederlassungsleiter der WSA-Außenstelle Mühlberg, auf Nachfrage. Grund seien die massiven Schneefälle der vergangenen Tage.

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Die nötigsten Arbeiten hätten aber in der Vorwoche stattgefunden, so Klahr. Geschätzt ein Drittel der vorgesehenen Maßnahme habe erledigt werden können.

Gut sichtbar war das vor den Schneefällen zum Beispiel im Uferbereich zwischen Eisenbahnbrücke und Muskatorwerk, wo viele Büsche und kleinere Bäume verschwunden sind.

Die vom Wetter vorzeitig beendete Unterhaltungsmaßnahme will das WSA aber nach der Vegetationsperiode fortsetzen – entweder Ende 2021 oder Anfang 2022. Bevor es weitergeht, müsse aber zunächst wieder das sogenannte Benehmen mit der Umweltbehörde hergestellt werden, sagt Lutz Klahr. Sprich: Die amtlichen Umweltschützer müssen grünes Licht geben.

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Zwischen Jahnamündung und Hafen sind derzeit Arbeiter unterwegs, um Uferbewuchs zu entfernen. Für ihre Aufgabe haben sie nicht allzu viel Zeit.

Auch wenn die Pflegemaßnahme in Riesa gestoppt ist: Zum Nichtstun verdammt sind die WSA-Mitarbeiter deshalb nicht. "Wir sind in der Verkehrssicherung", sagt Lutz Klahr. Bis zu einem Wasserstand von fünf Metern am Elbpegel Dresden könne die Schifffahrt laufen. Auch zugefroren sei die Elbe bisher nicht. Die WSA-Mitarbeiter kümmerten sich deshalb im Moment zum Beispiel darum, infolge des hohen Wasserstandes im Fluss abgedriftete Fahrwassertonnen wieder herzurichten.

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