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Abstimmung für Breitband-Ausbau läuft

Während anderswo schon gebaut wurde, steckt Riesa weiter in den Vorbereitungen. Noch diesen Monat steht aber ein nächster Schritt an.

Glasfaserleitungen an einem Verteilerkasten auf einer Breitband-Baustelle bei Tharandt. In Riesa wird es noch eine Weile dauern, ehe die "weißen Flecken" verschwinden.
Glasfaserleitungen an einem Verteilerkasten auf einer Breitband-Baustelle bei Tharandt. In Riesa wird es noch eine Weile dauern, ehe die "weißen Flecken" verschwinden. © Daniel Schäfer

Riesa. Ehe in Riesa die Flecken mit langsamer Internetverbindung verschwinden werden, wird es noch etwas dauern - diese Nachricht hatte Finanzbürgermeisterin Kerstin Köhler am Dienstag im Verwaltungs- und Finanzausschuss verkündet. Auf Nachfrage wurde die Stadt jetzt noch einmal konkreter.

 "Derzeit läuft zwischen der Agentur Atene KOM, die im Auftrag des Bundes den Prozess der Fördermittelanträge und der Vergabe des Ausbaus begleitet, und der Stadt Riesa die finale Abstimmung zur Liste der konkreten Adresspunkte", teilt Stadtsprecher Uwe Päsler mit. Diese Abstimmung soll noch im November abgeschlossen werden. 

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Danach werde die Agentur die Unterlagen für den finalen Fördermittelbescheid erstellen, gleichzeitig könne die Stadt Riesa bereits die Ausschreibung für den Ausbau vorbereiten. "Auf Grund der gesamten Entwicklung wurde der ursprünglich erstellte Bauzeitplan hinfällig und muss neu aufgestellt werden", erklärt Uwe Päsler. "Es ist naheliegend, dass sich das ins Jahr 2021 erstrecken wird." 

Aus Riesaer Sicht hat die Verzögerung beim Breitbandausbau zunächst auch einen Vorteil: Die dafür eingeplanten 2,4 Millionen Euro  im städtischen Haushalt im Corona-Krisenjahr werden fürs Erste nicht fällig - und damit muss an anderen Stellen weniger gekürzt werden. "Gleichwohl muss das bei der Überarbeitung des Doppelhaushalts 20/21 beachtet werden", betont der Stadtsprecher. Denn dann sei die Ausgabe zwingend nötig. 

Riesa hatte in Sachen Breitband eine Kehrtwende vollzogen und war vom Betreibermodell auf das Modell "Wirtschaftlichkeitslücke" gewechselt. Dabei schafft die Kommune zunächst die Infrastruktur, die dann an einen Betreiber übergeben wird. Dieser Wechsel kostete allerdings Zeit. 

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