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Riesa

Stahlwerk lässt sich Alleskönner einbauen

Feralpi investiert in Riesa drei Millionen Euro für eine Hochleistungsmaschine.

Auf gute Zusammenarbeit: Simone Rupoli vom Unternehmen Schnell spa (li.) übergibt die neue Maschine an Bernd Kalies, den Betriebsdirektor Drahtwerk bei Feralpi Stahl.
Auf gute Zusammenarbeit: Simone Rupoli vom Unternehmen Schnell spa (li.) übergibt die neue Maschine an Bernd Kalies, den Betriebsdirektor Drahtwerk bei Feralpi Stahl. © Feralpi Stahl

Riesa. Sie ist 90 Meter lang, kann sehr viel in hoher Geschwindigkeit produzieren und ist dabei dank ausgefeilter Sensortechnik absolut genau: Mit diesen Angaben wirbt Feralpi Stahl für seine neue Listenmattenschweißmaschine. Insgesamt drei Millionen Euro habe man investiert, um mit dem Modell Versa-Line 3500 die Produktion von Betonstahlmatten zu verbessern.

Wie das Unternehmen mitteilt, ermögliche die neue Maschine eine durchgängige Produktion verschiedener Mattentypen ohne Umrüstzeiten. Gleichzeitig erfolge eine Echtzeitkontrolle und eine Korrektur der Drahtqualität. „Mitte Juni hat uns die italienische Herstellerfirma Schnell die Maschine übergeben. Aktuell dauert die Schulung unseres Personals noch an“, sagt Bernd Kalies, Betriebsdirektor des Drahtwerks. Noch laufe die Maschine daher in einer Schicht, in den nächsten Wochen wird schrittweise auf einen Drei-Schicht-Betrieb umgestellt.

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Die Maschine ist quasi ein Gemeinschaftsprojekt von Feralpi Stahl und der Firma Schnell. Fünf Jahre lang wurden Ideen ausgetauscht, zwei Jahre habe man gemeinsam intensiv an der hochkomplexen Anlage geplant. „Es war eine große Herausforderung, alle Ideen, technischen Weiterentwicklungen und die Platzverhältnisse für den Standort der Maschine in einem Konzept zu finalisieren“, so Kalies. Man habe dabei sehr gut zusammengearbeitet. (SZ)

So sieht sie aus, die neue Riesaer Listenmatten-Schweißmaschine.
So sieht sie aus, die neue Riesaer Listenmatten-Schweißmaschine. © Feralpi Stahl

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