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Hiesige Wölfe besonders gefräßig?

Das Umweltlandesamt stuft die Gohrischheide und Strehla als Schwerpunktregion ein. Neues Wolfspaar in der Nachbarschaft gibt Rätsel auf.

Von Jörg Richter
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Ein Wolf läuft entlang einer Koppel mit Weidetieren hinter einem Elektrozaun. Dass die Wölfe in der Region Zeithain-Strehla öfter Nutztiere jagen, liegt wohl daran, dass es hier weniger Wald als in der Lausitz gibt.
Ein Wolf läuft entlang einer Koppel mit Weidetieren hinter einem Elektrozaun. Dass die Wölfe in der Region Zeithain-Strehla öfter Nutztiere jagen, liegt wohl daran, dass es hier weniger Wald als in der Lausitz gibt. © LfULG/M.Hartmann

Zeithain/Strehla. Im vergangenen Jahr hat es im Landkreis Meißen 15 Wolfsangriffe auf Nutztiere gegeben. Die meisten davon im Wolfsrevier Gohrischheide. "Das sind schon auffällig viele", sagt Karin Bernhardt, die Pressesprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Die Behörde stufte deshalb das hiesige Gebiet Zeithain/Strehla als eine von drei Schwerpunktregionen in Sachsen ein.

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