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Riesaer Modell als Vorreiter

Der Freistaat unterstützt Gremien zur Vorbeugung von Kriminalität. In Riesa gibt es ein solches längst.

© Sebastian Schultz

Von Christoph Scharf

Riesa. Der Freistaat will Kommunen dabei unterstützen, Projekte zur Vorbeugung von Kriminalität einzurichten. Sie sollen das Sicherheitsgefühl der Bürger erhöhen. In Riesa ist man mit dem sogenannten Kriminalpräventiven Rat (KPR) Vorreiter. „Ich freue mich darüber, dass der Innenminister auch meine Hinweise auf die Riesaer Aktivitäten aufgegriffen und nun mit einer Förderrichtlinie nachgelegt und damit sachsenweit zur Nachahmung angeregt hat“, sagt der für Riesa zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Geert Mackenroth. Der Riesaer Stadtrat werde das Angebot der Staatsregierung wohl schon in seiner nächsten Sitzung beraten und entscheiden, ob ein Förderantrag gestellt wird.

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Mackenroth persönlich könnte sich vorstellen, dass man für das Riesaer Modellprojekt eine halbe Personalstelle zum weiteren Aufbau der Strukturen beantragen könne. Auch wäre es denkbar, Geld für die nächsten Veranstaltungen zu beantragen. Das sei allerdings seine persönliche Meinung, keine offizielle Position des KPR. Auch im Rathaus ist das Angebot des Innenministeriums Thema. OB Marco Müller (CDU) werde gemeinsam mit den anderen Mitgliedern im KPR darüber beraten, wie man die Fördermöglichkeit nutzen könne, so Stadtsprecher Uwe Päsler. „Es wäre ja töricht, so eine Chance auszulassen.“

Das Kabinett hatte diese Woche die Richtlinie „Kommunale Prävention“ beschlossen. Förderfähig sind laut Innenministerium etwa Ausgaben der Kommunen für die Erstellung lokaler Lagebilder zur Kriminalitätsentwicklung und zu -schwerpunkten oder die Organisation von kommunalen Sicherheitstagen.