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Dippoldiswalde

Riesenfete für die Feuerwehr

Der Dippser Marktplatz war zu einer Radio-Aktion rappelvoll. Den Nutzen daraus hat nun die Jugendfeuerwehr.

In Mengen waren die Dippser auf den Marktplatz gekommen, um der Stadt einen guten Platz bei der Sachsenmeisterschaft der Feuerwehren zu verschaffen. © Egbert Kamprath

Das gibt es nicht jeden Tag. Am Freitagnachmittag konnten die Dippser auf den Markt gehen, Bekannte treffen, sich unterhalten lassen – und zugleich damit der Feuerwehr etwas Gutes tun. Dippoldiswalde war die letzte Station der Sachsenmeisterschaft der Feuerwehren, die Radio PSR diese Woche in Radeberg, Markranstädt, Frankenberg und Marienberg organisiert hat.

Spannend wurde es am Nachmittag, als sich ab 16 Uhr der Marktplatz zu füllen begann. Eltern, die gerade ihren Nachwuchs aus dem Kindergarten geholt hatten, guckten vorbei. Die gesamte Jugendfeuerwehr aus Klingenberg kam auf den Dippoldiswalder Markt, selbstverständlich alle Ortswehren von Dippoldiswalde und jede Menge Dippserinnen und Dippser.

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Radio PSR hatte versprochen, für jeden Besucher auf dem Markt und für jeden, der über die App des Senders teilnimmt, einen Euro an den Förderverein für die Dippoldiswalder Feuerwehr zu bezahlen. Das Kommen hat sich also gelohnt.

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Bei der Sachsenmeisterschaft von Radio PSR hat der Verein über 1.400 Euro erkämpft - dank der vielen Einwohner, die auf den Markt gekommen waren.

Radiomoderatorin Henriette Fee Grützner begrüßte die Dippoldiswalder, bat sie nahe an die Bühne, damit auch alle in die Wertung kommen. Denn in 30 Meter Höhe, im Korb des Hubsteigers der Dippoldiswalder Feuerwehr stand der PSR-Fotograf und machte ein Übersichtsbild von der Menge. Das wurde anschließend von vier Auswertern ausgezählt. „Deren Ergebnisse müssen übereinstimmen“, informierte Grützner. Am Wochenende veröffentlicht PSR die Ergebnisse aus den fünf teilnehmenden Orten. Von der Summe, die in Dippoldiswalde ankommt, wird dann in erster Linie die Jugendfeuerwehr unterstützt.

„2 500 Menschen passen auf den Markt, haben wir als Überschlag errechnet“, sagt Judy Zornsch vom Ordnungsamt der Stadt. „Die 2 000er-Grenze könnte Dipps geknackt haben“, schätzte der Dippser Ortswehrleiter Gerd Kothe. „Aber von unten ist das schwer zu schätzen. Wir warten mal das Auszählergebnis ab“, sagt er.

Die meisten Besucher blieben dann noch auf dem Markt, wo Steffen Lukas mit seinem Plattenbauorchester sie noch eine gute Stunde lang unterhielt. Der Moderator war schon seit dem Morgen in Dippoldiswalde zugange. Ab sechs Uhr moderierte er mit Claudia Switala die Frühsendung aus dem Gerätehaus in Dippoldiswalde. Dort hatte die Feuerwehr mit Unterstützung von Dippser Handwerkern ein Frühstück vorbereitet. „Das ist ganz entspannt hier“, sagte Gerd Kothe. Immer mal wieder guckte ein Kamerad vorbei, bevor er auf Arbeit ging. Michelle Hanke, aktive Feuerwehrfrau in Dippoldiswalde, gab ein Interview, verschiedene ihrer Kameraden und der amtierende Bürgermeister Peter Antoniewski.

Die Dippoldiswalder Feuerwehr bereitet nun ihr nächstes Großereignis vor. Sie wird am 18. Mai ihren Tag der offenen Tür veranstalten.

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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