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Zittau

Ringraser liefern sich illegales Rennen

Zwei Audi-Fahrer sind auf dem Zittauer Stadtring gegeneinander angetreten. Doch die Polizei war und ist wachsam.

Symbolbild.
Symbolbild. © Matthias Weber

Die Polizei hat am Sonnabendabend ein illegales Autorennen auf dem Zittauer Stadtring beenden können. Zwei Audi-Fahrer lieferten sich dabei ein Kräftemessen. Die Beamten konnten einen der Fahrer gegen 20 Uhr an der Dr.-Brinitzer-Straße stoppen. Sie stellten sowohl den Führerschein als auch das Fahrzeug des 26-jährigen Deutschen vor Ort sicher. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Der andere Fahrer kam davon.

Das Problem für die Polizei: Die Ringraser müssen schon auf frischer Tat ertappt werden. Diese wiederum führen aber vor möglichen Rennen oft Erkundungsfahrten durch. Zudem müssen die Beamten bei Tempokontrollen die Fahrer anhalten und kontrollieren können. Dafür gibt es am Ring in Zittau laut Polizei nur wenig Möglichkeiten. Trotz aller Schwierigkeiten hat die im Sommer 2017 eingerichtete Ermittlungsgruppe "Ringraser" einige Erfolge gefeiert, konnten einige Fahrer bereits verurteilt werden.

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Und für die hat sich die Gesetzeslage verschärft. So haben Gerichte manchen Raser rechtskräftig sogar als Mörder zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Bei Unfällen mit Verletzten ist eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung nahezu unausweichlich. Und auch ohne Unfall sind Freiheitsstrafen möglich. Bei Ersttätern bleibt es jedoch - wie in den Zittauer Fällen - zumeist noch bei Geldstrafen. (SZ)

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