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Roland Kaiser sorgt sich um seine SPD

Der Schlagerstar glaubt, der Partei fehle ein Allheilmittel, um Wähler zu gewinnen.

Roland Kaiser ist seit 2002 Mitglied in der SPD © René Meinig

Berlin. Schlagerstar und SPD-Mitglied Roland Kaiser (66) blickt mit einer gewissen Sorge auf den Zustand der Sozialdemokraten. "Die Lage der SPD ist momentan schwierig. Es hat derzeit niemand ein Allheilmittel, wie man Wähler wieder dazu bringt, sie zu wählen", sagte Kaiser der Deutschen Presse-Agentur. Es seien immer die Visionen gewesen, die die Sozialdemokraten stark gemacht hätten. "Aber es ist schwierig, in der SPD Pragmatismus durchzusetzen, das ist recht kompliziert."

In der Flüchtlingspolitik hätte er sich gewünscht, dass alle EU-Länder sich bereit erklären, entsprechend ihrer Größe Zuwanderer aufzunehmen. "Wir haben ja ein Solidaritätsprinzip in der EU. Da muss man auch mal sagen: Dann passt du nicht in unsere Gemeinschaft, wenn du nicht diese humanitären Ziele verfolgst", erklärte Kaiser.

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Der 66-Jährige ("Santa Maria","Joana") bringt in einer Woche sein neues Album "Alles oder Dich" auf den Markt. Am Freitag veröffentlichte er den von Rosenstolz-Sänger Peter Plate geschriebenen Song "Liebe kann uns retten". Darin nimmt Kaiser indirekt Bezug auf das Erstarken rechter Parteien in Europa. (dpa)

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