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E-Roller-Nutzer müssen Bußgelder bezahlen

Den geliehenen Roller einfach irgendwo hinknallen - das geht jetzt nicht mehr. Auch Dresden ist betroffen.

Lime bietet auch in Dresden die E-Tretroller zum Ausleihen an.
Lime bietet auch in Dresden die E-Tretroller zum Ausleihen an. © Sven Ellger

Berlin. Nutzer der E-Tretroller von Lime werden künftig zur Kasse gebeten, wenn sie die Roller falsch abstellen. Alle Bescheide über Verwarn-, Buß- oder Strafgelder würden an die Nutzer weitergegeben, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Auch müssten Kunden per Foto festhalten, dass sie Roller richtig abgestellt haben.

Lime machte auf Nachfrage keine Angabe darüber, wie häufig die Behörden das Unternehmen wegen Verstößen belangen. Nach der Roller-Zulassung im Juni gab es Forderungen nach mehr Kontrollen. Städte beklagten, dass die Roller auf vielen Gehwegen Platz versperren. Lime betreibt Roller in 15 deutschen Städten - darunter auch in Dresden.

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In Berlin-Mitte nahm das Ordnungsamt in den vergangenen drei Wochen mehr als 1200 Anzeigen wegen falsch abgestellter E-Tretroller auf. Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) hoffte, dass die Anzeigen "die Verursacher treffen und hoffentlich hierdurch ein Lerneffekt erzielt wird". Je nach Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter von E-Tretrollern können die Anbieter ihren Kunden für Verwarn-, Buß- oder gar Strafgelder haftbar machen. 

Ein zweiter E-Roller-Typ eines anderen Anbieters soll noch vor Jahresende nach Dresden kommen. (dpa)