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Pirna

Roma-Zentrum Děčín näht Mundschutz

Die Zusammenarbeit mit den Akteuren in der Partnerstadt Pirna ruht derzeit. Gleichwohl hat die tschechische Einrichtung viel zu tun.

Mitarbeiter des Roma-Zentrums in Decin: Mundschutz nähen für ältere Menschen.
Mitarbeiter des Roma-Zentrums in Decin: Mundschutz nähen für ältere Menschen. © privat

Die Corona-Krise wirkt sich auch hemmend auf städtepartnerschaftliche Kontakte aus. So ruht beispielsweise die Kooperation der Pirnaer SPD-Arbeitsgruppe "Euroregion Elbe-Labe" und dem Roma-Zentrum "Kamarad" in Děčín derzeit. "Eine aktive Zusammenarbeit ist aufgrund der Situation nicht möglich. Alle Projekte werden zu einem späteren Zeitpunkt realisiert", sagt Klaus Fiedler, Koordinator der Arbeitsgruppe. Das Roma-Zentrum ist nach Angaben des dortigen Leiters Miroslav Grajcar bis Mai geschlossen, danach werde man weitersehen.

Untätig ist unterdessen niemand im Roma-Zentrum. Das Team um Grajcar hat eine Initiative gegründet und beschlossen, Mundschutz-Masken zu nähen. Diese werden kostenlos an ältere Menschen vorwiegend im Děčíner Stadteil Boletice verteilt. So wurden in zwei Tagen 150 Masken hergestellt. "Die Nachfrage ist groß und wir werden weiter nähen. Das ist unser Beitrag in der gegenwärtig komplizierten Situation", sagt Grajcar.

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Die SPD-Arbeitsgruppe arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem Roma-Zentrum zusammen und sammelt beispielsweise jedes Jahr Spenden, damit tschechische und Roma-Kinder gemeinsam ins Ferienlager fahren können.

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