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Augusto

Rosé nur im Sommer?

Weit gefehlt: Gegen den rückläufigen Trend im Weinkonsum konnte Roséwein im vergangenen Jahr sogar zulegen.

Roséwein passt besonders zu Gerichten wie Lachs, Shrimps oder Salate mit Krabben. © dpa/www.deutscheweine.de

Düsseldorf. Der Rosé ist im Aufwind: Galt er lange als Sommerklassiker, wird Roséwein jetzt zunehmend ganzjährig getrunken. Gegen den rückläufigen Trend im Weinkonsum konnte der Rosé im vergangenen Jahr sogar um vier Prozent zulegen, erklärt das Deutsche Weininstitut (DWI).

Viele Roséweine wie Spätburgunder Rosé, Portugieser oder Dornfelder Rosé hätten qualitativ zugelegt. Die Winzer würden die Trauben früher lesen, was dem Wein mehr Leichtigkeit und Fruchtigkeit verleiht. Die rosa Farbe entsteht dadurch, dass die roten Trauben zunächst nur angequetscht und erst nach mehreren Stunden ausgepresst werden. Dadurch gehen die Farbstoffe aus der Beerenhaut in den Most über. Wenn man rote Trauben direkt auspresst, erhält man einen weißen Wein, den sogenannten "Blanc de Noir".

Roséweine sind ideale Essensbegleiter für roséfarbene Gerichte wie Lachs, Shrimps, Salate mit Krabben oder Fleischwurst: Mit etwas Restsüße passen sie auch gut zur asiatischen Küche, wie etwa zu einem Roten Curry. (dpa-tmn)