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Wandern

Route 20: Von der Kraft des Wassers

Dem Rauschen der Roten Weißeritz und dem Dampf der Weißeritztalbahn folgen

Wenn einen die Füße nicht mehr tragen, geht's mit der Weißeritztalbahn bequem weiter.
Wenn einen die Füße nicht mehr tragen, geht's mit der Weißeritztalbahn bequem weiter. © Foto: Tourismusverband Erzgebirge e.V./Greg Snell

Verschlungene Pfade und idyllische Wälder, dazu immer wieder das Schnaufen der Dampflok: Willkommen im Tal der Roten Weißeritz! Start der Tour ist am Haltepunkt der Weißeritztalbahn in Freital-Coßmannsdorf. Dort führt der Weg über die erste Brücke in das Tal der Roten Weißeritz und, direkt auf den Energie-Erlebnispfad. Die Strecke führt zum Laufwasserkraftwerk Rabenauer Grund, eines von sechs Wasserkraftwerken, die sich auf dem insgesamt 40 Kilometer langen Erlebnispfad der Enso befinden. Seit 1911 ist dieses Kraftwerk ans Stromnetz angeschlossen, es wird über einen 460 Meter langen Triebwasserstollen mit Wasser aus der Roten Weißeritz versorgt. Vor Ort ist ein Turbinenmodell ausgestellt, mit dem getestet werden kann, wie Strom aus Wasserkraft erzeugt wird.

Rabenauer Grund

Nun geht es weiter entlang der Weißeritz. Immer wieder quert die Tour die Gleise der Weißeritztalbahn. Es geht vorbei an steilen Felsen und einem Versuchsstollen der Ritter von Theler. Der Pfad durch den wildromantischen Rabenauer Grund ist auch Teil des Sagenweges. Unsere Tour führt bis zur Rabenauer Mühle, heute Hotel und Ausflugslokal „Zum Wanderer“. Ein Kinderspielplatz und ein Wasserlauf mit historischem Mühlrad laden zum Erkunden ein. Aktuelle Öffnungszeiten stehen auf der Website. Hier befindet sich zudem eine weitere Station des Energie-Erlebnis-Pfades mit Solar-Drehscheibe, Sonnenheizung und Wasserkraft-Spielstation.

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Stuhlbau-Museum Rabenau

Wer mag, kann in Rabenau noch einen Abstecher ins Stuhlbaumuseum machen. Neben Stühlen aus diversen Epochen, Werkzeugen, Zeichnungen sowie Arbeits- und Holzproben sind auch Exponate zur Stadtgeschichte zu sehen. Aktuelle Öffnungszeiten gibt es im Internet.

Rast- und Parkplatz in Seifersdorf.
Rast- und Parkplatz in Seifersdorf. © Foto: Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Zu Fuß oder per Lok nach Malter

Die Wanderung führt weiter durch das Tal, immer dicht an der Bahnstrecke entlang. Wenn die Füße müde werden, kann die Wanderung sowohl am Rabenauer Bahnhof als auch am Haltepunkt Spechtritz mit der Weißeritztalbahn fortgesetzt werden. Entlang der Strecke befinden sich zudem zahlreiche Rastplätze und Schutzhütten. Weiter geht es bis nach Seifersdorf, wo das kleinste der sechs Enso-Wasserkraftwerke steht. Hier lässt sich unter anderem die Funktion von Motor und Generator nachstellen.In Seifersdorf verlässt unsere Tour nun den Energie-Erlebnis-Pfad und führt zur Talsperre Malter, die den Lauf der Roten Weißeritz regelt. 1914 ging das dortige Kraftwerk am Fuß der Staumauer an das sächsische Stromnetz.

Die Talsperre Malter lädt zur Erholung ein.
Die Talsperre Malter lädt zur Erholung ein. © Foto: Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Weitere Informationen

Eine Übersicht und weitere Informationen der Tour gibt es auch auf der Seite des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V. 

Begleitend für diesen Bereich empfiehlt der Tourismusverband die Karte „Auf Entdeckertour mit der Weißeritztalbahn“, die in den Örtlichen Tourist-Informationen  in Freital, Rabenau, Malter, Dippoldiswalde, Kipsdorf und Altenberg sowie direkt beim Servicepersonal der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft erhältlich ist.

Hier geht's zu unserer Themenwelt Wandern.

© OpenStreetMap

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