merken

Rückkehr nach Dortmund

Matthias Sammer will weiter als TV-Experte arbeiten, nebenbei aber seinem Ex-Verein helfen.

© dpa

Matthias Sammer kehrt zu Borussia Dortmund zurück – allerdings nur als externer Berater. Der Verein wolle durch seinen früheren Spieler und Trainer, der zuletzt als Sportvorstand beim FC Bayern München gearbeitet hatte, neue Einflüsse und Impulse bekommen, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. „Deswegen freue ich mich sehr, dass wir Matthias als Berater gewinnen. Er steht für ungeschminkte Analyse.“ Sammer selbst nannte Details seiner neuen Aufgabe: „Ich werde dem Klub als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Es wird eine Sitzung alle zwei Wochen geben, wo man sich austauschen kann.“ Klar sei, „ich bin nicht operativ tätig, ich bin nicht der entscheidende Mann.“

Eine Rolle bei der Entscheidung habe auch die „emotionale Bindung zum Verein“ gespielt, sagte der Dresdner, der mit Dortmund 1995 und 1996 deutscher Meister sowie 1997 Champions-League-Sieger war und die Borussia 2002 als Trainer zum Meistertitel führte. Seinen Posten als Sportchef beim FC Bayern hatte der 50-Jährige im September 2016 auf eigenen Wunsch beendet. Nach einer Durchblutungsstörung im Gehirn wollte er kürzer treten.

Anzeige
Eislöwen zu Gast in Heilbronn
Eislöwen zu Gast in Heilbronn

Zwei Tage nach der Niederlage in Bayreuth geht es für die Dresdner Eislöwen am Dienstagabend mit dem Gastspiel bei den Heilbronner Falken weiter.

Etwaige Verstimmungen zwischen ihm und dem BVB seien mittlerweile ausgeräumt, erklärte Sammer. „Ich hatte mit Aki Watzke vor einem Jahr das erste Mal wieder Kontakt aufgenommen, und ich hatte das Gefühl, er reicht mir die Hand. Das war für mich sehr erfreulich“, sagte er. Irgendwann seien sie an den Punkt gekommen, „dass wir gesagt haben, wir brauchen jemanden von draußen, der ein bisschen draufschaut, der Gesprächspartner ist, der Impulse gibt, um gewisse Dinge in die richtige Richtung zu bringen – das war ich“, meinte Sammer. Seinen Job als Experte bei Eurosport will Sammer weiter ausüben.

Dortmund will zudem den Posten eines Leiters Lizenzspielerabteilung schaffen. „Da möchten wir gerne Sebastian Kehl gewinnen“, sagte Zorc. Kehl war zwischen 2002 und 2015 für Dortmund aktiv und zeitweise Mannschaftskapitän. (sid/dpa)