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Rückschlag für Jaden

Die Hoffnung auf eine erfolgreiche alternative Therapie für den krebskranken Jungen aus Freital hat sich zerschlagen.

© Andreas Weihs

Freital. Die Hoffnung, dass der sechsjährige Jaden beim Kampf gegen eine hartnäckige Krebserkrankung Hilfe in Hannover bekommt, hat sich zerschlagen. Die Sächsische Zeitung hatte in der vergangenen Woche über den Fall berichtet. Es gebe keine weiteren Ansätze für eine Therapie zur Heilung, schreibt seine Mutter Sylvia Askoul auf der Facebook-Seite „Krebs, wenn plötzlich alles anders ist“. Dort führt sie Tagebuch über das Schicksal ihres Sohnes. Am Montag startete eine Chemotherapie an der Uniklinik in Dresden. Sie soll das Wachstum der Metastasen hemmen und im besten Fall für einige Zeit stoppen. „Wie viel Zeit das sein wird, wissen wir nicht“, so Askoul.

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Jadens Krankengeschichte begann 2013. Wegen eines Tumors muss damals Jadens rechte Niere entfernt werden. Zwei Jahre später stellten die Ärzte bei einer Nachsorgeuntersuchung Metastasen in der Lunge fest. Der Tumor wurde entfernt, Jaden erholte sich gut. Im Sommer 2017 wurde jedoch klar: Der Krebs hat ausgestrahlt und Metastasen gebildet. Sie wurden zunächst operiert. Jaden bekam eine Stammzellentransplantation. Zwischenzeitlich sah es wieder gut aus. Erst seit Anfang Februar hat die Familie die traurige Gewissheit, dass sich wieder Metastasen in der Lunge gebildet haben.

Sylvia Askoul war mit ihrem Sohn nach Hannover gefahren, weil sie sich dort eine alternative Therapie erhoffte. (SZ/win)