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Ruhestörung durch Kieswerk

Anwohner beschweren sich über Lärmbelästigung. Das betroffene Unternehmen verspricht eine baldige Behebung des Problems.

Die ungewöhnlichen Geräusche waren in Röderau kaum zu überhören. Ein metallisches Brummen und Pfeifen drang durch das Dorf. Am Mittwoch dann beschwerten sich erstmals Anwohner, dass aus der Richtung des Kieswerks eine erhöhte Lautstärke zu vernehmen sei. Auch von Vibrationen war die Rede. Manche Anwohner berichteten gar, dass es aufgrund des Geräuschpegels kaum möglich sei, das Fenster offen zu halten. In der Folge wurde das Thema in der öffentlichen Facebook-Gruppe „Wir in Röderau-Bobersen“ heftig diskutiert. Dabei gerieten auch Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn als Quelle der Ruhestörung in Verdacht.

Doch schnell wurde klar: Die Geräusche kommen vom benachbarten Kieswerk. Das dort ansässige Unternehmen äußerte sich auch umgehend zu dem Vorfall. „Wir bedauern den Vorfall, haben den Ursprung des Geräusches aber identifiziert und den Schaden ausgemacht“, sagte Michael Runge, Vertriebsleiter der Ard-Baustoffwerke in Zeithain gegenüber der SZ. Ursprung der Geräusche sei laut Runge ein Defekt am Hauptlager des Siebwerkes. „Wir arbeiten an einer Beseitigung des Problems“, so Runge.

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Wann genau die Geräusche abgestellt werden können, sei momentan aber noch unklar. (SZ/ksh)