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Ruppendorfer Kita eine Runde weiter

Die „Villa Kunterbunt“ überzeugt beim landesweiten Kinder-Garten-Wettbewerb und landet unter den besten zehn.

© Archivfoto: Egbert Kamprath

Von Anja Ehrhartsmann

Klingenberg. Als eine von zehn Preisträgern wurde die Kita „Villa Kunterbunt“ am Mittwoch im Sächsischen Staatsministerium für Kultus ausgezeichnet. Die Ruppendorfer nehmen am 5. Kinder-Garten-Wettbewerb teil und haben jetzt die zweite Stufe erreicht. Bettina Göpfert vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Horst Reichenbach von der Knappschaft überreichten je 1 000 Euro Preisgeld und eine Urkunde.

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Eine Fachjury hat die Preisträger aus den 30 Kitas und Kindertagespflegestellen, die im Juli 2017 bereits die erste Stufe erreicht hatten, ausgewählt. Außer der „Villa Kunterbunt“ ist aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auch das Evangelische Kinder- und Familienhaus St. Katharinen in Kesselsdorf weiter. In einer letzten Runde werden aus den zehn Preisträgern im Herbst die drei Landessieger ermittelt, die ein Preisgeld von je 2 500 Euro erhalten. Neben den Preisgeldern bekommen die Kitas und Kindertagespflegestellen ein fachliches Begleitprogramm zur Planung und Umsetzung naturnah gestalteter Kinder-Gärten.

Der Sächsische Kinder-Garten-Wettbewerb wird innerhalb von zwei Jahren in einem dreistufigen Verfahren durchgeführt. Er wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Kooperation mit dem Kommunalen Sozialverband Sachsen und von der Knappschaft gefördert. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers für Kultus, Christian Piwarz. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, den Kinder-Garten für und mit Kindern so umzugestalten, dass er Anreize für individuelle Lernprozesse setzt, Naturerfahrungen ermöglicht und das Miteinander fördert. Darüber hinaus soll er seinen Nutzern Gelegenheit für Rückzug und Erholung bieten. All dies fördere das Wohlbefinden der Kinder in der Einrichtung, was Teil des Sächsischen Bildungsplans ist, teilt die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung mit. (SZ)