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Deutschland & Welt

Knochen im Streugut

In Russland hat ein Winterdienst Streugut mit Knochen auf einer eingeschneiten Straße ausgeschüttet. Der Sand kam von einem Friedhof.

Auf einer verschneiten Straße in Russland wurde nicht nur Sand gestreut. (Symbolfoto)
Auf einer verschneiten Straße in Russland wurde nicht nur Sand gestreut. (Symbolfoto) ©  pixabay.com

Kirensk. Ein Winterdienst hat in Sibirien Streugut mit einem menschlichen Schädel und Knochen auf einer eingeschneiten Straße ausgeschüttet. Die russische Polizei im Gebiet Irkutsk habe die Ermittlungen zu dem Fall in der Kleinstadt Kirensk aufgenommen, berichtete das örtliche Nachrichtenportal "Ircity.ru" am Montag.

Offenbar hatten die Arbeiter den Streusand aus der Nähe eines alten Friedhofs geholt und dabei die Knochen mit ausgebuddelt, wie der lokale Abgeordnete Nikolai Trufanow auf Facebook schrieb. "Ich kann gar nicht beschreiben, wie ungeheuerlich das ist."

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Trufanow veröffentlichte auch Fotos, auf denen ein Schädel mitten auf der Fahrbahn zu sehen ist. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag.

Auch die Herkunft der Gebeine, die mittlerweile von der Straße geräumt wurden, soll nun von Experten geklärt werden. (dpa)

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