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Döbeln

Rutschgefahr in Leisnig beseitigt

Die Firma Schneider aus Geringswalde hat den Hang gesichert. Die Straßensperrung gilt aber noch.

An der Schlossstraße in Leisnig ist eine Stützmauer stabilisiert worden. Wasser war eingedrungen und hatte den Mörtel ausgespült. Deshalb gibt es jetzt auch eine neue Entwässerung.
An der Schlossstraße in Leisnig ist eine Stützmauer stabilisiert worden. Wasser war eingedrungen und hatte den Mörtel ausgespült. Deshalb gibt es jetzt auch eine neue Entwässerung. © Dietmar Thomas

Leisnig. Seit Monatsbeginn ist die Schlossstraße in Leisnig gesperrt. Noch bis Ende dieser Woche müssen Kraftfahrer eine Umleitung in die Altstadt oder zur Burg fahren.

Grund dafür sind Bauarbeiten.Im oberen Bereich der Schlossstraße haben die Handwerker der beauftragten Geringswalder Baufirma Schneider die Stützmauer stabilisiert. Die war unterspült und drohte wegzubrechen. „Deshalb ist auch die Entwässerung mit erneuert worden“, sagt Leisnigs Bauamtsleiter Thomas Schröder.

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Er geht davon aus, dass die Baustelle Ende der Woche abgeschlossen werden kann. Dann ist der Randbereich an der engen Schlossstraße wieder hergestellt und teilweise ein neuer Fußweg angelegt. 

Gehweg auf der Mauerkrone

Der alte befand sich auf der Mauerkrone, die wegzubrechen drohte und war ziemlich geflickt. Ein Stück weiter bergabwärts, wo die Straße ein wenig breiter wird, gab es schon einen sanierten Gehweg. Daran schließt der jetzt erneuerte Abschnitt an.

Wenn keine Stabilisierung möglich gewesen wäre, hätte die Kommune die Straße aus Sicherheitsgründen zumindest teilweise sperren lassen müssen, was allerdings auch mit Kosten für die Absperrung verbunden gewesen wäre.

Die Sicherung der Stützmauer hat knapp 25.000 Euro gekostet. Das Geld bekommt die Kommune übers Finanzausgleichsgesetz, um damit ihr Straßennetz in Ordnung zu halten. 

Mit diesem Geld ist im Juli schon ein Hang in kommunalem Eigentum an der Kreisstraße in Börtewitz in Ordnung gebracht worden. Auch er drohte, abzurutschen. Dort bestand die Gefahr, dass dadurch Schäden an der Kreisstraße entstehen. Dafür hätte die Stadt Leisnig dann aufkommen müssen.

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