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S 100 bleibt im Fokus

Bei der Freigabe der sanierten Ortsdurchfahrt in Panschwitz ging es auch um Kreisverkehre, Radwege und Ortsumfahrungen.

© Matthias Schumann

Von Frank Oehl

Kamenz. Am Freitag wurde nach 14 Monaten Bauzeit die Ortsdurchfahrt in Panschwitz-Kuckau und damit auch die kürzeste Verbindung zwischen Kamenz und Bautzen wieder für den Verkehr freigegeben. Einer der Redner neben Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) war mit Andreas Biesold auch der Bautzner Niederlassungsleiter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Biesold ordnete die sanierte Ortsdurchfahrt in den Gesamtrahmen ein. „Derzeit ist der Landesverkehrswegeplan in Überarbeitung“, sagte Biesold, der unmittelbar auch die Bedeutung der Staatsstraße 100 und anderer Trassen in der Oberlausitz hervorhob. Er nannte dabei Umgehungsstraßenprojekte in Bernsdorf, wo in Richtung Autobahn weitergebaut werden soll, und in Kamenz. Hier bekräftigte Biesold das Vorhaben der Nordumfahrung durch eine neue Spange von der S 100 bis zur S 94 mit der insbesondere die Industriebetriebe wie die Accumotive noch besser angeschlossen werden könnten.

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Aber auch in Richtung Bautzen soll sich auf und an der S 100 noch einiges tun, so Biesold. Fest im Plan ist ein neuer Kreisverkehr an der Kreuzung der beiden Staatsstraße S 100 und S 101 in Siebitz und die Sanierung des Autobahnzubringers von dort in Richtung Uhyst am Taucher.

Und selbst beim straßenbegleitenden Radweg zwischen Bautzen und Kamenz, der nach wie vor riesige Lücken aufweist, soll es weiter gehen. Zunächst von Panschwitz-Kuckau, also vom Abzweig Schweinerden bis nach Siebitz. Wann, steht noch nicht fest.