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S 177 steht bei Feldschlößchen teilweise unter Wasser

Mitarbeiter der Straßenmeisterei haben eine Spur mit Warnbaken abgesperrt. An der Großen Röder herrscht Alarmstufe eins.

Auf der S 177 zwischen Feldschlößchen und Seifersdorf überspült Schmelzwasser eine Fahrspur. © Thorsten Eckert

Radeberg/Wachau. Schmelzwasser und Regenschauer haben Bäche und Flüsse anschwellen lassen. Nach Angaben des Landeshochwasserzentrums wurde an der Großen Röder die Alarmstufe eins ausgerufen. Der Pegel lag bei knapp einem Meter.

Auch auf den Feldern haben sich vielerorts kleine Seen gebildet, so an der Verbindungsstraße von Radeberg Richtung Ottendorf. Dort floss das Wasser in einer Senke zwischen Feldschlößchen und Seifersdorf sogar auf die Fahrbahn. Nach Angaben der Wachauer Feuerwehr wurden die Kameraden, aus Seifersdorf und Wachau bereits am Sonntagnachmittag alarmiert. „Beim Eintreffen an der Einsatzstelle sicherten wir die unter Wasser stehende Fahrbahn ab. Grund für die Überflutung war die Schneeschmelze“, teilen die Feuerwehrleute mit. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wachau stellten Warnbaken an der auf. Am Montag bedeckte das Wasser noch immer eine Fahrspur.

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Vereinzelt kam es auch zu vollgelaufenen Kellern. So rückten die Wachauer Kameraden am frühen Sonntagabend an ein Haus an der Straße An der Orla aus. Dort stand ein Keller rund zehn Zentimeter unter Wasser. Mittels Tauchpumpe wurde das Wasser abgepumpt. „Schnell stellten wir fest, dass das Wasser nachlief und unsere Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führten, heißt es im Einsatzbericht der Wehr. Daher wurde durch den Einsatzleiter entschieden, dass die Aktion abgebrochen wird. Der Keller wird erst ausgepumpt, wenn kein Grundwasser mehr nachläuft. Die Situation an den Bächen und auf den Feldern dürfte sich schnell wieder entspannen. Die Meteorologen rechnen nur noch mit geringen Regenmengen und der Schnee ist zu großen Teilen bereits abgetaut. (SZ/td)