merken

Familie

Sabbatical: Ein Jahr Abenteuer pur

Das gewohnte Leben hinter sich lassen, einfach mal weg sein – zumindest für ein Sabbatical im Ausland.  

© StockSnap (Symbolfoto)

Viele Bundesbürger überlegen , die vertraute Lebens- und Arbeitswelt hinter sich zu lassen und neue Perspektiven zu erleben. . Mit der richtigen Planung wird dieses Sabbatjahr zu einer tollen Erfahrung. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Sabbatical im Ausland zu verbringen. Work and Travel bietet die einzigartige Gelegenheit, mehrere Länder zu besuchen. Wer während des Auslandsaufenthaltes nur wenig Geld erhält, nutzt dieses Angebot besonders gern. Allerdings gibt es unterschiedliche Altersgrenzen, die man berücksichtigen sollte. Die liquide Seite eines Sabbaticals sollte man nicht unterschätzen. Was passiert, wenn man plötzlich ohne Geld im brasilianischen Dschungel herumirrt? Mit ein wenig finanzieller Unterstützung seitens der Familie reist es sich deutlich entspannter. Eine Lösung ist es beispielsweise, online Geld über Western Union zu senden, das funktioniert weltweit, ganz egal wo man sich gerade befindet. Über 525.000 WU Standorte* und eine mit wenigen Klicks ermöglichte Überweisung auf die mobile Geldbörse, ein Bankkonto oder in Form von Bargeld vor Ort kann die Lösung im Notfall sein.                                                                                      

Direkt vor Ort Kultur und Sprache kennenlernen

Anders als bei einem Sprachkurs, der zeitlich begrenzt ist, gewinnt man mit einem Sabbatjahr die Chance, sich in einem authentischen Umfeld ganz auf die Menschen und eine fremde Sprache einzulassen. Studien zeigen, dass die Sprachbarrieren leichter zu bewältigen sind, wenn man sich tagtäglich mit der Landessprache umgibt. Wer also eine Sprache für seine berufliche Karriere und die persönliche Weiterentwicklung lernen möchte, ist mit einem Sabbatical bestens beraten. 

Planung und Organisation

Die Planung vom Sabbatical sollte 12 bis 24 Monate vor der geplanten Abreise beginnen. Nicht jeder Arbeitgeber bewilligt diese Auszeit. Das sollte man also berücksichtigen, denn das Sabbatjahr ohne eine entsprechende Lohnfortzahlung kann dann zu einer besonderen Herausforderung werden. Viele nehmen unbezahlten Urlaub, um sich das Abenteuer vom Sabbatjahr zu erfüllen. Es spricht nichts gegen eine Kombination aus Sprachkurs und Arbeiten vor Ort. Planlos zu starten ist keine gute Idee. Daher gilt es auch, sich konkret Gedanken zu machen, wo man unterkommt und wie man dieses Jahr gestalten will. Natürlich sollte genug Zeit bleiben, um diese Auszeit zu genießen. 

Jobs während des Sabbaticals

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, sich einzubringen in diesem Jahr. Wer nicht unmittelbar auf einer Bananenplantage arbeiten möchte, kann durchaus mit Übersetzungen, Bloggen oder Webdesign sein Butterbrot verdienen. In erster Linie ist das Sabbatical ja nicht als Arbeitsjahr zu sehen, sondern eher als Auszeit aus dem gewohnten Lebens- und Arbeitstrott. Als Aussteiger auf Zeit ist man offener für neue Entwicklungen und erkennt besser, inwieweit man sich verändert hat. Wer mit dem Arbeitgeber besprochen hat, welche bezahlten Nebentätigkeiten während des Sabbaticals möglich sind, kann sich Raum geben. 

Nach dem Sabbatjahr

Dieses Jahr kann sehr prägend sein. Daher macht es Sinn, sich Gedanken zu machen, wie die Rückkehr in den Arbeitsalltag aussehen könnte. Um den Einstieg leichter zu gestalten, ist Teilzeit eine mögliche Option. Außerdem hilft es, sich in den letzten Wochen der Auszeit darauf einzustellen, dass der Ernst des Lebens näher rückt. Um zu verhindern, dass man einen verfrühten Rentenschock erleidet, darf man sich gedanklich also durchaus an die Rückkehr an den Arbeitsplatz erinnern. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur A. Neumann.