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Wirtschaft

Sachsen bekommt Zukunftszentrum

In Eilenburg wird das Zentrum digitale Arbeit installiert, um Firmen bei der Weiterbildung zu helfen. Außenstellen gibt es zum Beispiel in Görlitz.

© Foto: Britta Pedersen/dpa

Dresden. Weil die meisten sächsischen Unternehmen sehr klein sind, bekommen sie neue Helfer zur Weiterbildung ihrer Beschäftigten: In Eilenburg entsteht das Zentrum digitale Arbeit. Zusätzlich werden regionale Zukunftszentren in Chemnitz und in den vier anderen neuen Bundesländern eingerichtet. Das teilte Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) am Montag mit. „Unser Einsatz hat sich gelohnt“, sagte Dulig in Dresden.

Nach Angaben des Ministeriums entstehen in den Zukunftszentren bis zu 26 Arbeitsplätze in Sachsen, davon elf in Eilenburg. Die anderen verteilen sich auch auf Außenstellen in Dresden, Görlitz und Leipzig. 36 Millionen Euro stehen für drei Jahre bereit, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Bund. Das Land will laut Dulig auch noch Geld dazugeben.

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Geplant ist, dass die Experten im Eilenburger Zentrum digitale Arbeit das Wissen aus den Regionen bündeln und für bundesweiten Austausch sorgen. Gemeinsam mit den Betrieben sollen „innovative Weiterbildungskonzepte“ entwickelt und erprobt werden, damit die Beschäftigten mit dem digitalen Wandel zurechtkommen.

Der Verein Arbeit und Leben Sachsen soll federführend als Träger für das Zentrum digitale Arbeit fungieren. Für das regionale Zentrum in Chemnitz wird die Unternehmensberatung RKW Sachsen GmbH zuständig.