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Sachsen

Sachsen hat drittgrößte Kinderarzt-Dichte

Bundesweit haben nur Bremen und Hamburg eine bessere Versorgung. In anderen Bereichen steht der Freistaat dagegen schlechter da. 

© Symbolbild: dpa/Sebastian Kahnert

Chemnitz. Sachsen hat deutschlandweit die drittbeste Versorgung mit Kinderärzten. Auf 100.000 Einwohner kamen im vergangenen Jahr 11,2 Ärzte. Das geht aus den jüngsten Daten des Bundesarztregisters hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. 

Im Vergleich zu 2017 stieg der Wert danach um 0,1 Punkte. Im bundesweiten Vergleich rangieren nur die Stadtstaaten Bremen (14,1) und Hamburg (11,5) vor dem Freistaat, der damit die Nummer 1 unter den Flächenländern ist.

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Bei der Versorgung mit Ärzten und Psychotherapeuten insgesamt liegt Sachsen im Mittelfeld. Statistisch kommen 208,6 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100.000 Einwohner. Dies sind drei mehr als 2017. Mit 52,7 Jahren haben die Mediziner und Therapeuten in Sachsen das geringste Durchschnittsalter im bundesweiten Vergleich.

Bundesweit waren zum Stichtag 31. Dezember 2018 rund 148.600 Ärzte und 26.700 Psychotherapeuten mit einer Zulassung für die Versorgung gesetzlich versicherter Kassenpatienten tätig. Das war insgesamt ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2017. (dpa)