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Sachsen

Sachsen hat weniger Einwohner

Ursache ist das höchste Geburtendefizit seit 1999. Zuwanderer schwächen den Bevölkerungsrückgang ab.  

Im Freistaat Sachsen leben derzeit etwa 4 Millionen Menschen. © Arno Burgi/dpa

Kamenz. Die Zahl der Einwohner in Sachsen ist leicht gesunken. Ende 2018 lebten im Freistaat gut 4 Millionen Einwohner, das waren 3371 bzw. 0,1 Prozent weniger als Ende 2017, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Kamenz mitteilte. 

Grund für den Rückgang ist das Geburtendefizit. Im Jahr 2018 starben 56.290 Menschen, geboren wurden lediglich 35.890 Kinder. Es sei mit minus 20.400 Menschen das höchste Geburtendefizit seit 1999, teilte die Behörde mit. Nur in Dresden und Leipzig gab es mehr Geburten als Sterbefälle.

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Der Bevölkerungsrückgang wurde durch die Zuwanderung abgeschwächt: Nach Abzug derer, die Sachsen verließen, blieb ein Zuwachs von 17.987 zugezogenen Einwohnern, wie das Amt weiter mitteilte. (dpa/SZ)

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