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Sachsen pendeln nicht mehr so viel

Zur Arbeit weit weg fahren – das ist für immer weniger Sachsen notwendig. Nach den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2014 pendeln 141 600 Sachsen in andere deutsche Länder. Zwei Jahre zuvor waren es noch deutlich mehr.

© Symbolbild: dpa

Dresden. Zur Arbeit weit weg fahren – das ist für immer weniger Sachsen notwendig. Nach den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2014 pendeln 141 600 Sachsen in andere deutsche Länder. Zwei Jahre zuvor waren es noch gut 3 000 mehr. Seitdem hat sich der Arbeitsmarkt in Sachsen verbessert. 2,057 Millionen Einwohner waren im Jahr 2014 erwerbstätig. Das war ein Zuwachs von 0,2 Prozent zum Vorjahr. In Deutschland insgesamt gab es allerdings ein stärkeres Wachstum: 0,9 Prozent mehr Erwerbstätige. Sachsens Nachbarländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg bekamen keinen Zuwachs.

Sachsen ist damit zum Anziehungspunkt für immer mehr Einpendler aus anderen Bundesländern geworden. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte, pendeln 104 400 Menschen zur Arbeit nach Sachsen. Die Zahl wächst seit vielen Jahren kontinuierlich. Zwar gibt es noch immer deutlich mehr Auspendler aus Sachsen als Einpendler, aber der Saldo aus beiden Zahlen wird jedes Jahr kleiner.

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Die Zahl der Auspendler aus Sachsen nimmt allerdings nicht stetig ab. Nach der großen Wirtschaftskrise der Jahre 2008/09 machten sich zunächst wieder mehr Sachsen auf den Weg in andere Länder. Die Zahl ist jetzt wieder auf dem Stand des Jahres 2008, aber sie ist höher als 2005. (SZ/mz)