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Sachsen

Sachsen schiebt Georgier ab

Erstmals in diesem Jahr werden abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimat Georgien abgeschoben. In der Chartermaschine saßen 81 Georgier.

Polizeibeamte begleiten im Sommer 2019 abgelehnte Asylbewerber auf dem Flughafen Leipzig-Halle in ein Charterflugzeug.
Polizeibeamte begleiten im Sommer 2019 abgelehnte Asylbewerber auf dem Flughafen Leipzig-Halle in ein Charterflugzeug. © Michael Kappeler/dpa (Archiv)

Leipzig. Aus Sachsen sind erstmals in diesem Jahr abgelehnte Asylbewerber aus Georgien mit einer Chartermaschine abgeschoben worden. Wie das Innenministerium in Dresden am Dienstag mitteilte, hob die Maschine am frühen Nachmittag vom Flughafen Leipzig-Halle aus nach Tiflis ab. 

An Bord hätten sich 81 Georgier befunden, die zur Ausreise verpflichtet waren. 75 von ihnen hatten in Sachsen ihren Asylantrag gestellt, sechs in Brandenburg. Elf Menschen seien aus der Strafhaft zum Flughafen gebracht worden. 

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Ende 2019 gab es in Sachsen den Angaben nach 12.973 ausreisepflichtige Ausländer, 804 von ihnen stammten aus Georgien. (dpa)