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Sachsen stellt mehr neue Lehrer ein als geplant

Wie viele Lehrerstellen neu besetzt werden können, war zunächst zwar noch unklar. Nach Angaben des Kultusministeriums sollen es aber mehr als 160 sein.

Dresden. Sachsen stellt zum neuen Schuljahr mehr Lehrer ein als ursprünglich geplant. Darauf haben sich am Freitag Kultusministerin Brunhild Kurth, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Finanzminister Georg Unland (alle CDU) verständigt.

Wie viele Lehrerstellen neu besetzt werden können, war zunächst zwar noch unklar. Nach Angaben des Kultusministeriums sollen es aber mehr als 160 sein.

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„Ich bin sehr froh über die Lösung. Das gibt uns die Möglichkeit, das nächste Schuljahr wie auch in den Vorjahren geordnet vorzubereiten“, teilte Kurth am Freitag mit. Zudem könne damit flexibel auf die wachsenden Schülerzahlen reagiert werden.

Geplant waren eigentlich 590 Lehrerstellen, die zum 1. August besetzt werden sollten - zu wenig nach Ansicht von Verbänden und Opposition. Zudem hatte es in den vergangenen Tagen Kritik gegeben, weil die Schulbescheide an die Eltern erst am 12. Juni verschickt werden - eine Woche später als üblich. Als Gründe dafür führte das Kultusministerium nicht abgeschlossene Klassenbildung sowie das noch laufende Einstellungsverfahren von Lehrern an. (dpa)