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Sachsen sucht neue Ideen für mehr Touristen

Sachsen zahlt ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro für Ideen zu modernem Tourismus – vor allem in den Regionen.

Der Fürstenzug in Dresden © imago/westend61

Sachsen startet einen Wettbewerb für neue Tourismusangebote. Bis Ende März können sich Privatpersonen und Unternehmen mit Sitz in Sachsen mit Ideen bewerben, die besonders den Tourismus im ländlichen Raum stärken. Die sieben besten Konzepte werden prämiert. Insgesamt sollen 50.000 Euro als Preisgeld gezahlt werden. Die Projekte werden auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt. Sachsen ist 2021 das offizielle Gastland der ITB. „Wir wollen Bürger und Unternehmen beteiligen, die tolle Ideen haben wie Natur, Kultur und Tradition auf zeitgemäße Art erlebbar bleiben“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstag zum Start des Wettbewerbs.

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Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne „So geht Sächsisch“. Die Ideen sollen zu erfolgreichen Modellprojekten weiterentwickelt werden. Dafür nominiert eine Jury aus allen eingegangenen Bewerbungen jeweils zehn Teilnehmer für drei regionale Werkstätten. Sie sind im Mai auf der Bastei in der Sächsischen Schweiz, dem Kloster Nimbschen in Grimma und auf dem Danlechristelgut in Lauter-Bernsbach im Erzgebirge geplant. Die Jury besteht aus Vertretern des Landestourismusverbandes, der Kultur- und Kreativwirtschaft, Sachsens Tourismus Marketing Gesellschaft, der Staatskanzlei und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. In den Werkstätten werden die Ideen gemeinsam mit der sächsischen Kreativwirtschaft auf ihr Potenzial und ihre Umsetzbarkeit geprüft. „Ein einzigartiger Ansatz, der nachhaltig ist und einen guten Beitrag leistet für glückliche Gäste sowie zufriedene Gastgeber“, sagte Manfred Böhme, Direktor des Landestourismusverbandes.

„Mit dem Wettbewerb investieren wir gezielt in Innovationen. Denn nur wo ausprobiert wird, entsteht auch Neues“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Es gehe darum, mehr Touristen nach Sachsen zu locken, Reiseregionen außerhalb der Großstädte auszubauen, den Marktanteil Sachsens im deutschlandweiten Tourismus zu stärken und den Tagestourismus auf hohem Niveau zu halten. 2018 hatte Sachsen mit mehr als 20 Millionen Übernachtungen erneut einen Rekord geknackt.