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Sachsen unter Top-Wanderzielen

Wandern ist ein wachsender Freizeittrend: Nach einer aktuellen Studie ist das Wandern inzwischen die mit Abstand beliebteste Outdooraktivität in Deutschland.

© dpa

Königsbrück. Wandern ist ein wachsender Freizeittrend in Sachsen. „Nicht nur bei Älteren der Generation 50 plus, sondern auch bei jungen Familien“, sagte Torsten Holzkamp vom Landeskuratorium Ländlicher Raum zu Beginn des Sächsischen Wandertags am Freitag. Bis Sonntag werden Lauffreudige in Königsbrück und zu Ausflügen in der Region zwischen Keulenberg und Laußnitzer Heide erwartet.

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Nach einer aktuellen Studie ist das Wandern inzwischen die mit Abstand beliebteste Outdooraktivität in Deutschland. Jeder zweite Bundesbürger wandert gern, wie Professor Heinz-Dieter Quack von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Salzgitter berichtete. Vor allem der Anteil der Menschen, die es ausprobierten, nehme zu, besonders unter Jüngeren. „Da ist es eine Herausforderung, sie dauerhaft zu begeistern.“

Deshalb wird auch in Sachsen teils ehrenamtlich in Ausbau und Modernisierung der vorhandenen Infrastruktur investiert, wie Heidrun Hiemer vom sächsischen Wanderverband sagte. „Die Natur und ein schöner Weg allein reichen nicht mehr, der Wanderer von heute will auch Kultur erleben, Aussichten genießen und gepflegt einkehren.“ Die Ansprüche an die Qualität der Strecken wachse. Da sieht Hiemer vor allem bei Markierungen Nachholbedarf.

„Sachsen ist ein Wanderland“, bestätigte Quack. Spektakuläre Landschaften wie die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge seien unter den Top Ten der beliebtesten Ziele für einen Wanderurlaub – neben Schwarzwald, Harz oder Allgäu.

„Der Wandertourismus hat zugenommen“, sagte Hiemer. Aber auch die Einheimischen seien immer wanderfreudiger. Neben Elbsandsteingebirge und Erzgebirge locken Vogtland, Oberlausitz und Heidelandschaften zu Touren. Dabei seien Hut und Stock, rote Socken und Knickerbocker längst out, betonte Hiemer. „Der Wanderer von heute hat Outdoorkleidung und GPS, auch die älteren Herrschaften.“ (dpa)