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Sachsen warnt vor neuen Grundsteuer-Plänen

Finanzminister Matthias Haß rechnet mit einer deutlich höheren Steuerlast, sollte sich SPD-Finanzminister Olaf Scholz mit seinen Vorstellungen durchsetzen.

© Symbolbild/dpa

Dresden. Sachsen lehnt das von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgeschlagene Modell der Grundsteuer in seiner bisherigen Form ab. Sachsen wäre besonders betroffen, weil es hier mehrere großstädtische Ballungsräume gibt, sagte Finanzminister Matthias Haß (CDU). 

Hinzu käme das für den gesamten Osten zutreffende Problem, dass die Einheitswerte aus dem Jahr 1935 stammen. Eine Neuberechnung wäre für Sachsen mit einem Wertanstieg um mehr als 20 Prozent verbunden.

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Das Bundesverfassungsgericht hatte wegen völlig veralteter Bemessungsgrundlagen bei der Berechnung der Steuer eine Reform verlangt. Sie soll bis Ende 2019 umgesetzt sein. (dpa)