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Sachsen will Tesla nach Kamenz locken

Der US-amerikanische Elektro-Autohersteller will eine neue Batteriefabrik in Europa bauen. Kamenz wäre ideal, sagt Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Mangold.

© Reuters

Dresden. Sachsen wirbt beim US-amerikanischen Elektro-Autohersteller Tesla um die Ansiedlung eines Werkes in Sachsen. Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Mangold sagte MDR SACHSEN, Tesla wolle eine neue Batteriefabrik in Europa bauen. Dafür habe er dem Unternehmen bei Gesprächen in Kalifornien den Standort Kamenz vorgeschlagen.

Die Region in Ostsachsen verfüge über das größte europäische Lithium-Vorkommen, das für die Batterieproduktion genutzt werden könne, so Mangold. In Kamenz gebe es zudem bereits den Batterieproduzenten Accumotive und die Batteriezellen-Forschung bei der Firma Li-Tec. Neben schnell verfügbaren Fachkräfte spricht Mangold zufolge auch die Unternehmensstruktur in Sachsen mit Betrieben der Automobilindustrie, der Mikroelektronik, des Maschinen- und Anlagenbaus und den entsprechenden Forschungsinstituten für eine Ansiedlung im Freistaat.

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Der Wirtschaftsstaatsekretär kündigte bei einer möglichen Ansiedlung von Tesla an, dass der Freistaat die Errichtung eines Werkes mit 15 Prozent der Kosten fördern kann. Nach Einschätzung von Mangold ist dies an anderen westeuropäischen Standorten in dieser Größenordnung nicht möglich.

Für Tesla ist Sachsen bereits einer der möglichen europäischen Standorte für das neue Batteriewerk. (szo)