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58 Kinder in Sachsen gelten als vermisst

Jährlich werden in Deutschland mehr als 10.000 Kinder als vermisst gemeldet - die Aufklärungsquote liegt bei 97 Prozent. Doch manche Fälle bleiben ungeklärt.

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© Symbolfoto/Rene Meinig

Wiesbaden/Dresden. In Sachsen sind derzeit 58 Kinder unter 14 Jahren als vermisst gemeldet. Das teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Wiesbaden auf Anfrage mit. Bundesweit wurde nach 1.609 vermissten Kindern gefahndet. In den Fällen seien neben Dauerausreißern auch Kindesentziehungen und unbegleitete Flüchtlingskinder erfasst, die aus ihren Unterkünften verschwunden seien, teilte das BKA mit.

Die Sprecherin des sächsischen Landeskriminalamtes, Kathleen Zink, sagte, dass die Zahlen sich sehr schnell änderten. Wenn ein Kind zum Beispiel aus einer Einrichtung verschwinde, werde das von den Verantwortlichen sofort angezeigt. In den meisten Fällen kehrten die Vermissten innerhalb von drei Tagen zurück.

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Mit einem Tag der vermissten Kinder soll an diesem Mittwoch (25.5.) über Möglichkeiten zur Vorsorge informiert werden. In Deutschland wird der Tag seit 2003 unter anderem von der "Initiative Vermisste Kinder" aufgegriffen.

Nach BKA-Angaben wurden in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 15.700 Kinder und Jugendliche im Jahresverlauf als vermisst gemeldet. Die Aufklärungsquote liege bei etwa 97 Prozent. Der älteste noch in der BKA-Datei enthaltene Vermisstenfall eines Kindes stammt aus dem Jahr 1964. (dpa)

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