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Sachsen

8. Mai: Köpping ruft zu Zusammenhalt auf

Anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus fordert Sachsens Sozialministerin Widerstand gegen Antidemokraten.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping ruft Anhand des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus zum Widerstand gegen antidemokratische Bestrebungen.
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping ruft Anhand des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus zum Widerstand gegen antidemokratische Bestrebungen. © dpa/Robert Michael

Dresden. Sachsens für gesellschaftlichen Zusammenhalt zuständige Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hat zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum Widerstand gegen antidemokratischen Bestrebungen aufgerufen. "Verbunden mit dem heutigen Gedenken an die Opfer des Krieges und des nationalsozialistischen Regimes ist auch das Bewusstsein für die Aufgabe, die wir als Generation übernommen haben", sagte Köpping am Samstag in Dresden.

"Es ist unsere Pflicht, uns Hass und Hetze, Fremdenfeindlichkeit und antidemokratischen Bestrebungen entgegenzustellen." Diese zeigten sich gerade auch während der Pandemie "in neuem Gewand und nicht immer klar erkennbar". Der 8. Mai 1945 markiert laut Köpping das Ende eines Krieges, "der unvorstellbares Leid über die Menschen brachte und zugleich das Ende des Massenmordes an den europäischen Juden und der systematischen Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma".

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Angesichts zunehmender Vorurteile und Ablehnung auch aus der Mitte der Gesellschaft gegenüber jüdischen Mitbürgern sowie Sinti und Roma soll die Projektarbeit in diesem Bereich laut Köpping gestärkt werden. Im Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" könnten bis Ende Mai 2021 nochmals Förderanträge für Projekte gestellt werden, die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit abbauen helfen sowie zum interkulturellen und -religiösen Austausch und zu Toleranz und Akzeptanz beitragen. (dpa)

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