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A17: Bundespolizei schnappt Untergetauchte

Sachbeschädigung, nicht gezahlte Geldstrafe - dem Gefängnis entgeht eine auf der A17 aufgegriffene Polin trotzdem.

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© Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ging eine gesuchte Frau aus Polen auf der A17 ins Netz.

Bei einer Fahndungskontrolle am Rastplatz "Am Heidenholz" überprüften die Beamten die Insassen eines grenzüberschreitenden Reisebusses. Für eine Mitfahrerin war die Reise nach der Überprüfung ihrer Personalien am Rastplatz beendet und sie wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die jetzt 41-Jährige wurde im Jahr 2019 wegen Sachbeschädigung vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe von 2.182 Euro verurteilt, welche sie bisher jedoch nicht beglichen hatte. Ferner ignorierte sie behördliche Schreiben und tauchte unter.

Mit einem Anruf schilderte sie ihrer Familie die Lage. Ein Familienangehöriger bezahlte die geforderte Geldstrafe bei der Bundespolizei in Berlin und bewahrte sie so vor 70 Tagen Gefängnisaufenthalt.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte die 41-Jährige ihre Reise fortsetzen, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)