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Gesuchter Bulgare auf der A17 gefasst

Bundespolizisten schnappten auf der A17 einen per Haftbefehl gesuchten Straftäter. Für ihn endete die Reise im Gefängnis.

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© Symbolfoto: dpa/Sven Hoppe

Einsatzkräfte der Bundespolizei Berggießhübel kontrollierten am Montag, kurz nach Mitternacht, auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" auf der A17 einen bulgarischen Staatsangehörigen (32 Jahre), nach der erfolgten Einreise aus Tschechien.

Dieser war Insasse eines Pkw mit bulgarischer Zulassung. Bei der Fahndungsüberprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte sechs Fahndungsnotierungen im polizeilichen Fahndungssystem fest. Darunter waren vier nationale Haftbefehle.

Bei den Haftbefehlen handelte es sich um zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaften Würzburg und Dresden, beide wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz mit Geldstrafen in Höhe von insgesamt 2.126 Euro.

Weiterhin verfügte die Hansestadt Lübeck gegen den EU Bürger ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland bis November 2024. Ferner lag gegen den Gesuchten ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Nürnberg vor. Der Untersuchungshaftbefehl wurde vollzogen. Der Bulgare kam ins Gefängnis nach Dresden, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)