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Bei Unfallflucht auf der A 4 eingeschlafen

Eine 42-Jährige fährt in Dresden mehrere Warnbaken um. Später entdecken Polizisten ihr Auto bei Weißenberg – und machen eine kuriose Feststellung.

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag auf der A 4 bei Weißenberg eine Autofahrerin entdeckt, die zuvor Unfallflucht begangen hatte.
Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag auf der A 4 bei Weißenberg eine Autofahrerin entdeckt, die zuvor Unfallflucht begangen hatte. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

Weißenberg. Ein auf dem Standsteifen der A 4 parkendes Auto hat Autobahnpolizisten in der Nacht zu Dienstag auf die Spur einer mutmaßlichen Straftäterin gebracht. Der Renault Twingo stand kurz nach Mitternacht in Fahrtrichtung Görlitz, unweit vom Parkplatz Löbauer Wasser.

Wie Polizeisprecher Kay Ralf Seidelt mitteilt, war der Wagen bereits gesucht worden. Denn er hatte nach aktuellem Kenntnisstand am Montagabend bei Dresden mehrere Warnbaken umgefahren und die Leitplanke touchiert, war jedoch am Unfallort nicht mehr anzutreffen. Die Dresdner Beamten informierten darüber auch die Kollegen in der Oberlausitz.

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Bei einer Kontrolle des Twingo stellte sich heraus, dass die Fahrerin darin schlief. Ein Drogentest bei der 42-jährigen Deutschen reagierte positiv auf Amphetamine. Auch Hilfsmittel zum Drogenkonsum fanden sich bei ihr. Das Auto wurde auf den Parkplatz gebracht. Da es sich um einen Mietwagen handelte, behielten die Polizisten die Schlüssel und Unterlagen des Fahrzeugs ein. Gegen die Frau wird nun wegen der Unfallflucht und wegen einer Fahrt unter Drogen ermittelt. (SZ)

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