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A 4: Verfolgungsjagd endet im Tunnel

Polizisten wollten in Bautzen einen Skoda-Fahrer kontrollieren. Doch der flüchtete. Erst mithilfe eines Schwerlasttransporters konnte er gestoppt werden.

Das Anhaltezeichen der Polizei hat sich in der Nacht ein Skodafahrer ignoriert. Seine Flucht endete auf der Autobahn
Das Anhaltezeichen der Polizei hat sich in der Nacht ein Skodafahrer ignoriert. Seine Flucht endete auf der Autobahn © Symbolfoto: dpa/Paul Zinken

Bautzen. Am frühen Dienstagmorgen hat die Flucht eines Skoda-Fahrers auf der A 4 im Tunnel Königshainer Berge ihr Ende gefunden. Darüber informiert Franziska Schulenburg von der Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz.

Bautzener Polizisten beabsichtigten den Octavia an der Heilige-Geist-Brücke in Bautzen zu kontrollieren. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete ohne Licht über die Autobahn in Richtung Görlitz. Weitere Streifenwagen, auch der Bundespolizei, hefteten sich an das Fluchtfahrzeug.

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Als der Skoda den Tunnel passierte, bremste ihn ein von Autobahnpolizisten begleiteter Schwerlasttransporter ab. Der 32-jährige Pole versuchte zwischen einem Dienstfahrzeug der Bundespolizei und einem unbeteiligten Renault eines 32-Jährigen durchzufahren. Dabei kollidierte er mit den Fahrzeugen. Durch den Unfall wurde niemand verletzt.

Der Verkehrsunfalldienst übernahm die Unfallaufnahme und stellte den Octavia sicher. Der Tunnel war für eine Stunde, bis kurz vor 5 Uhr, voll gesperrt. Die Höhe des Schadens belief sich auf etwa 5.000 Euro.

Die Polizeibeamten nahmen den Flüchtigen vorläufig fest. Dieser stand unter dem Einfluss von Amphetaminen, wie ein Drogentest zeigte. Im Fahrzeug fanden sie diverse Werkzeuge. Ob es sich dabei um Diebesgut handelte, ist Bestandteil der Ermittlungen. Außerdem führte der Mann circa drei Gramm kristalline Substanzen und ein verbotenes Messer mit sich.

Die Beamten fertigten Anzeigen wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, besonders schweren Diebstahl sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Kriminaltechniker übernehmen am Mittwoch die Spurensicherung am Fahrzeug. Die polizeilichen Maßnahmen laufen. Eine Entscheidung über die mögliche Inhaftierung des Tatverdächtigen steht noch aus. (SZ)

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