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A 4: Im Sekundenschlaf Unfall gebaut

Von Müdigkeit übermannt ist am Sonntag ein 21-Jähriger auf der Autobahn in Warnbaken gefahren. Die Polizei entdeckte weitere Verstöße.

Auf der A 4 bei Ohorn hat ein Fahrer im Sekundenschlaf einen Unfall gebraut.
Auf der A 4 bei Ohorn hat ein Fahrer im Sekundenschlaf einen Unfall gebraut. © Archiv/Eric Weser (Symbolfoto)

Ohorn. Zwölf Warnbaken mit Beleuchtung sowie ein Verkehrsschild hat am Sonntagmorgen der Fahrer eines VW-Caddy beschädigt. Der 21-Jährige war auf der Autobahn in Richtung Dresden unterwegs, berichtet Anja Leuschner von der Pressestelle der Polizei.

Kurz vor 7 Uhr übermannte ihn auf Höhe der Baustelle am Autobahnparkplatz Rödertal die Müdigkeit. Er kam nach rechts ab und kollidierte mit der Baustellensicherung. Der Deutsche blieb dabei unverletzt, ein Schaden von 4.000 Euro ist eingetreten. Der Unfall wurde von der Autobahnpolizei aufgenommen.

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Rechts überholt und zu schnell unterwegs

Die Beamten der Autobahnpolizei haben bei Streifenfahrten auf der A 4 in der Oberlausitz noch weitere Verstöße aufgedeckt. So entdeckten sie aus ihrem zivilen Messfahrzeug am Nachmittag bei Weißenberg einen Wagen, der rechts überholt hat. Der 45-jährige Rumäne, der Richtung Görlitz fuhr, wurde gestoppt und zur Rede gestellt. Dabei stellte sich heraus, dass ihm die erforderliche Fahrerlaubnis der Klasse B entzogen worden war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er weiterfahren, allerdings nicht mehr hinterm Steuer.

In der Nacht zu Montag haben Polizisten auf der A 4 in Höhe Ottendorf-Okrilla noch über sieben Stunden eine Geschwindigkeitskontrolle in Richtung Dresden durchgeführt. Von fast 4.000 Fahrzeugen waren 116 zu schnell. 73 Verwarngeld- und 43 Bußgeldverfahren werden folgen. Die Fahrer eines polnischen Audi und eines deutschen Kia wird das besonders treffen. Beide wurden mit 74 Stundenkilometern über dem erlaubten Tempo 120 von der Messanlage erfasst. Der Bußgeldkatalog sieht dafür zwei Monate Fahrverbot, zwei Punkte und 440 Euro Bußgeld vor. (SZ)

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