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Alpakas und Känguru im Laderaum: Tierische Entdeckung auf der A4

Känguru, Alpakas, Stachelschweine: Dresdner Polizisten konnten kaum glauben, womit ein ganz normaler Renault-Transporter beladen war.

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Beim Öffnen der Heckklappe glubschten den Polizisten unter anderem sechs Alpakas entgegen.
Beim Öffnen der Heckklappe glubschten den Polizisten unter anderem sechs Alpakas entgegen. © Polizei Dresden

Dresden. Dresdner Polizisten staunten am Wochenende nicht schlecht, als sie einen Transporter auf der A4 bei Wilsdruff kontrollierten. Zunächst hatten die Beamten den Renault Master am Sonntagnachmittag auf die Autobahnraststätte Dresdner Tor gelotst. Als sie dann die Hecktüren des Transporters öffneten, entdeckten sie eine kleine "zoologische Sammlung", wie die Ermittler jetzt mitteilten.

In Inneren des Wagens transportierte der ungarische Fahrer gleich mehrere teils geschützte Tiere. So sahen sich die Beamten

  • sechs Alpakas
  • einem Parmakänguru
  • zwei Stachelschweinen
  • acht Trauerschwänen
  • zwei Hühnergänsen
  • einem Kranich
  • 14 Enten
  • zehn Gänsen
  • einem Hokkohuhn

gegenüber.

Besonders behaglich hatten es die Tiere nicht in dem Transporter.
Besonders behaglich hatten es die Tiere nicht in dem Transporter. © Polizei Dresden

Der rote Kastenwagen des Ungarn hatte rumänische Kennzeichen. Woher er kam und wohin er unterwegs war, konnte die Polizei auch auf Nachfrage nicht sagen. Als ihn die Beamten stoppten, war er Richtung Dresden unterwegs. Als die Polizisten den Wagen öffnen ließen, standen sie zunächst den Alpakas gegenüber. Sie standen auf einer dünnen Strohschicht hinter einem etwa hüfthohen Gitter.

Die anderen bedauernswerten Tiere saßen großteils in engen Käfigen im Laderaum. Gültige Dokumente, die zum Transport der geschützten Tiere berechtigt hätten, konnte der Ungar nicht vorweisen. Wie die Polizei weiter mitteilte, werde gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt. Er blieb auf freiem Fuß.

Die Tiere wurden umgehend in die Obhut des für solche Fälle zuständigen Veterinäramts gegeben. (SZ/csp/mja)