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Protest in Dresden gegen den Ausbau der A4

Eine Fahrraddemonstration soll über die A4 fahren, um gegen den Ausbau zu protestieren. Das Bündnis kritisiert die Einstellung zur Versammlungsfreiheit.

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Die A4 soll ausgebaut werden. Ein Bündnis aus verschiedenen Dresdner Akteuren fordert einen Stopp.
Die A4 soll ausgebaut werden. Ein Bündnis aus verschiedenen Dresdner Akteuren fordert einen Stopp. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder (Archiv)

Dresden. Am Sonntag will ein Bündnis aus BUND Dresden, Fridays for Future Dresden, Ende Gelände Dresden, dem NABU Dresden-Meißen, der TU Umweltinitiative und Verkehrswende Dresden gegen den geplanten Ausbau der A4 demonstrieren, teilte die Organisation Verkehrswende Dresden an diesem Montag mit. Die Route der Fahrraddemonstration soll über die A4 zwischen Dresden-Flughafen und Dresden-Hellerau führen. Sie beginnt um 12 Uhr am Bahnhof Neustadt.

Die Demonstranten fordern angesichts der Klimakrise einen bundesweiten Stopp des Aus- und Neubaus von Autobahnen, erklärt Luca Gowitz von Verkehrswende Dresden. Es solle gezeigt werden, welche Dimension die Infrastruktur für den Pkw- und Lkw-Verkehr bereits jetzt hat. Es sei unvorstellbar, dass diese weiter ausgebaut werden soll, während Fahrradwege im Nichts enden würden und Bahnstrecken im ländlichen Raum zuwucherten, so Gowitz weiter.

Das Bündnis kritisiert den Umgang mit der Versammlungsfreiheit vonseiten der zuständigen Behörden. Diesen sei nach Aussage von Verkehrswende Dresden ein ungestörter Verkehr wichtiger als dieses Grundrecht. "Sollte der Versammlungsbescheid eine Route über die Autobahn untersagen, werden wir Beschwerde beim Verwaltungsgericht einlegen und für unser Recht auf Versammlungsfreiheit kämpfen", sagt Laura Rischke von Verkehrswende Dresden. (SZ)