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Sachsen

Zöllner finden bei Kontrolle an A4 viel Geld

In der Oberlausitz haben Beamte ein Auto kontrolliert und eher zufällig 80.000 Euro entdeckt. Der angebliche Besitzer konnte die Herkunft nicht erklären.

160 solcher Scheine haben Zöllner in einem Auto auf dem Weg von der Schweiz nach Polen gefunden.
160 solcher Scheine haben Zöllner in einem Auto auf dem Weg von der Schweiz nach Polen gefunden. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild (Archiv)

Dresden/Bautzen. 80.000 Euro Bargeld haben Beamte des Zolls bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz Oberlaustitz-Süd bei Bautzen an der A4 Dresden - Görlitz sichergestellt. Wie das Hauptzollamt in Dresden am Freitag mitteilte waren zwei 42 und 53 Jahre alte Männer nach eigenen Angaben in einem Auto von der Schweiz nach Polen unterwegs. Zunächst konnten die Zöllner bei der Kontrolle am Mittwoch nichts Illegales finden, dann entdeckten sie in einem Umschlag 160 500-Euro-Scheine.

Der 53-Jährige gab an, der Eigentümer zu sein, konnte aber zur Herkunft des Geldes keine schlüssigen Angaben machen, wie es hieß. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

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Die Vorschriften besagen, dass bei der Einreise aus einem Land, das nicht Mitglied der Europäischen Union ist, Bargeld ab einer Höhe von 10 000 Euro beim Zoll schriftlich angemeldet werden muss. Ebenso muss bei der Ausreise in ein EU-Land Bargeld im Wert von 10 000 Euro auf Nachfrage des Zolls angezeigt und Auskunft zu Herkunft sowie Verwendungszweck gegeben werden. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit gewertet und können mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden. (dpa)

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