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Studieren in Sachsen lohnt sich

Absolventen geben den Hochschulen und Unis gute Noten. Der Freistaat hat viel in die Ausbildungsstätten investiert. Dabei bleibt es hoffentlich. Ein Kommentar.

SZ-Redakteur Stephan Schön kommentiert die dritte Absolventenstudie in Sachsen.
SZ-Redakteur Stephan Schön kommentiert die dritte Absolventenstudie in Sachsen. © Jan Woitas/dpa/Montage: SZ-Bildstelle

Es ist ihre Chance für eine Revanche. Nun dürfen Sachsens ehemalige Studenten Noten verteilen. War es gut, was die Uni gelehrt hat? Wurde das wirklich Wichtige gepaukt? Reicht das Gelernte für den Job? Und bekommt man überhaupt mit dem Abschluss „Made in Saxony“ eine gute Anstellung hier oder anderswo?

Ja, man bekommt all das. Studieren in Sachsen lohnt sich. Die dritte Absolventenstudie zeigt, es wird sogar immer besser. Sachsen hat enorm viel in seine Hochschulen investiert. In Beton und in Köpfe. Für beides muss es auch künftig trotz Corona ausreichend Gelder geben. Die Studie gibt Sachsens Wissenschaftsminister gute Argumente dafür.

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Kein Bundesland kennt seine Absolventen besser. Nirgends gibt es derartige Daten, schon gar nicht über einen Zeitraum von zehn Jahren. Solche Studien sind aufwendig, vielen Hochschulen aber auch unheimlich. Weisen sie doch nach, ob deren Produkt „Absolvent“ gut genug ausgebildet ist. Was man in der Industrie Qualitätskontrolle nennt, heißt hier Absolventenstudie. Sachsen macht’s.

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Aber es ist bedauerlich, dass die Hochschulen sich immer noch fürchten, ihre konkreten Daten zu veröffentlichen. Es ist die Angst vor einem Vergleich mit dem Nachbarn. Es ist die Angst vor der möglicherweise schlechteren Ausbildung. Sehr schade. So fallen auch die Stärken nicht auf, und es bleibt lediglich beim Landesdurchschnitt. Der hilft künftigen Studenten bei der Studienentscheidung nicht weiter.

E-Mail an Stephan Schön

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