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B178: Nächster Schritt zu fehlendem Nord-Abschnitt

Mit deutlicher Verzögerung sind nun wichtige Unterlagen für das Stück Nostitz-A4 zur Prüfung beim Bund eingereicht worden.

Die neue B178.
Die neue B178. © Rafael Sampedro (Archiv)

Der nächste kleine Schritt zum Bau des B178-Abschnitts Nostitz-Weißenberg/A4 ist gegangen: Sachsen hat den Vorentwurf der neuen Planung inzwischen beim Bundesverkehrsministerium eingereicht und wartet nun auf eine Rückmeldung. Das teilte eine Sprecherin des sächsischen Verkehrsministeriums mit.

Noch Anfang Mai hatte das sächsische Ministerium der Interessengruppe B178 geschrieben, dass das noch nicht passiert ist. Ursprünglich sollte der neue Vorentwurf bereits voriges Jahr nach Berlin gehen, dann hieß es "Ende Januar" 2021. Im vergangenen Jahr verzögerte sich die Übergabe an den Bund wegen nötiger Umplanungen. Danach riss die vom Freistaat mit den Arbeiten beauftrage Firma Deges den Zeitplan.

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Wenn der Bund als Auftraggeber und Finanzierer für den Bau der Bundesstraße den sogenannten "Gesehenvermerk" erteilt hat, "wird die Deges die Unterlagen für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens erarbeiten und bei der Landesdirektion einreichen", so eine Sprecherin des Verkehrsministeriums in Dresden. Danach werden die Planungen für die Öffentlichkeit ausgelegt. Bei anderen Abschnitten begannen an diesem Punkt Jahre dauernde Planungsschleifen, weil nach Kritiken und Hinweisen von Betroffenen, Gegnern und Behörden die Planungen geändert werden und danach erneut ausgelegt werden mussten.

Der letzte zur Fertigstellung der Straße nötige Abschnitt ist 5,8 Kilometer lang und wird nach derzeitigen Schätzungen 70 Millionen Euro kosten. Ursprünglich sollte er 2011 fertiggestellt werden. Weil es aber zu viel Kritik gab, wurde das Verfahren unterbrochen und neu aufgerollt. Zwischenzeitlich änderten sich auch die Verkehrsprognosen, so dass der Abschnitt nun nur noch drei- statt vierspurig gebaut werden soll. (SZ/tm)

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