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B178: Immer noch Stillstand bei Abschnitt Nostitz-A4

Die Planungen kommen nicht voran, weil das Grüne Licht aus Berlin fehlt.

Die neue B178.
Die neue B178. © Rafael Sampedro (Archiv)

Das notwendige Planverfahren für den Bau des B178-Abschnittes Nostitz-A4 kommt weiterhin nicht voran. Berlin hat die Arbeiten immer noch nicht freigegeben. "Gegenwärtig liegt der Gesehenvermerk noch nicht vor", teilte das sächsische Verkehrsministerium auf SZ-Anfrage mit. Dresden hatte eigenen Angaben zufolge den Vorentwurf im Frühjahr zum Bundesverkehrsministerium geschickt. Danach "wurden Unterlagen ergänzt und nachgereicht, sodass diese vollständig zur Prüfung beim BMVI in Berlin vorliegen", heißt es in der Antwort des Ministeriums an die SZ weiter. "Zwischenzeitlich erfolgten Abstimmungen zwischen BMVI und SMWA." Der Bund finanziert, Sachsen plant Neubau und Sanierung der im Gebiet des Freistaates liegenden Bundesstraßen.

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Nachdem der Abschnitt von Oderwitz zur Zittauer Nordspange voraussichtlich ab Frühjahr 2022 gebaut wird, ist der von Nostitz nach Weißenberg der letzte noch fehlende der neuen Bundesstraße. Die Planung läuft seit mehr als 15 Jahren. Die Planfeststellung wurde 2010 beantragt. Zwischenzeitlich wurde das Verfahren unter anderem wegen neuen Verkehrsprognosen und wegen Einsprüchen gestoppt. Auch darüber hinaus verzögerte sich das Verfahren mehrfach. Gibt der Bund Grünes Licht für den Vorentwurf, kann das Planfeststellungsverfahren wieder aufgenommen werden. Wie lange es dauert, ist völlig offen. (SZ/tm)

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