merken
Feuilleton

„Boom“ erhält digitales Nachleben

Weil die Landesausstellung früher Enden musste, wird sie nun teilweisen digital zugänglich sein. Wie das genau im Detail aussehen wird.

Wegen der Corona-Pandemie war „Boom“ mit zweieinhalb Monaten Verspätung gestartet; der neuerliche Lockdown am Jahresende hatte ihr dann zwei Monate früher als geplant ein Ende gesetzt.
Wegen der Corona-Pandemie war „Boom“ mit zweieinhalb Monaten Verspätung gestartet; der neuerliche Lockdown am Jahresende hatte ihr dann zwei Monate früher als geplant ein Ende gesetzt. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Zwickau/Dresden. Nach dem vorzeitigen Ende der Landesausstellung „Boom“ werden Teile davon digital zugänglich gemacht. Es werde ein umfangreicher 360-Grad-Rundgang der Zentralausstellung vorbereitet, der im Internet zur Verfügung gestellt werde, sagte am Freitag der Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, Klaus Vogel, in einer Online-Pressekonferenz. Sein Museum hatte die Landesausstellung federführend geplant. Auch die Präsentation „F.I.T. for future“ über heutige Arbeitswelten wird laut Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) digitalisiert.

Die 4. Landesausstellung widmete sich im vergangenen Jahr dem Thema „500 Jahre Industriekultur in Sachsen“. Wegen der Corona-Pandemie war sie mit zweieinhalb Monaten Verspätung gestartet; der neuerliche Lockdown am Jahresende hatte ihr dann zwei Monate früher als geplant ein Ende gesetzt. Mit rund 104.000 Besuchern wertete Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) die Schau trotz dieser Schwierigkeiten als „beachtlichen Erfolg“. Die rund 18 Millionen Euro seien eine lohnende Investition gewesen. Insgesamt seien die Einnahmen mit rund 135.000 Euro aber deutlich unter den Erwartungen geblieben.

Anzeige
Ein Heimsieg zum Hauptrunden-Abschluss?
Ein Heimsieg zum Hauptrunden-Abschluss?

Zum letzten Spieltag in der Bundesliga Hauptrunde empfangen die DSC Volleyball Damen am 13. März die Roten Raben Vilsbiburg in der Margon Arena!

Weiterführende Artikel

"Boom" mit stillem Ende

"Boom" mit stillem Ende

Mit seiner 4. Landesausstellung wollte Sachsen dieses Jahr sein reiches Erbe an Industriekultur feiern. Doch dann kam Corona.

Neben der Zentralausstellung im Zwickauer Audi-Bau gab es sechs weitere Ausstellungen an authentischen Orten in Chemnitz, Zwickau, Freiberg, Oelsnitz (Erzgebirge) und Crimmitschau. Die beiden Schauplatzausstellungen „AutoBOOM“ in Zwickau und „MaschinenBOOM“ in Chemnitz werden den Angaben zufolge als Sonderausstellungen noch bis in den Sommer hinein verlängert.

Klepsch kündigte an, dass sich in diesem Jahr eine Arbeitsgruppe mit Überlegungen zur nächsten Landesausstellung befassen werde. Dafür sei das Jahr 2029 im Gespräch. (dpa)

Mehr zum Thema Feuilleton