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Corona: Kein kleiner Grenzverkehr mehr

Bisher war der "kleine Grenzverkehr" nach Tschechien und Polen zum Einkaufen oder Tanken trotz der Corona-Lage dort erlaubt. Ab Dienstag ist das verboten.

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Der "kleine Grenzverkehr" zum Tanken oder Einkaufen ist ab Dienstag nicht mehr erlaubt
Der "kleine Grenzverkehr" zum Tanken oder Einkaufen ist ab Dienstag nicht mehr erlaubt © Armin Weigel/dpa

Der "kleiner Grenzverkehr" zum Einkaufen oder Tanken gleich hinter der Grenze wird jetzt ausgesetzt. Das sächsische Sozialministerium hat die Ausnahmeregelung für den am Montag geändert, hieß es in einer Mitteilung. Die sächsische Quarantäne-Verordnung wurde entsprechend angepasst.

Vom morgigen Dienstag an dürfen Personen demnach nur noch für maximal zwölf Stunden ohne in Quarantäne zu müssen aus einem ausländischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich für weniger als 12 Stunden im ausländischen Risikogebiet aufhalten, allerdings nur mit einem "triftigen Grund", wie es hieß. Dazu zählen berufliche, soziale oder medizinische Gründe. Der Aufenthalt hinter der Grenze dürfe aber nicht "dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen oder gedient haben". Damit ist auch das Tanken zum Beispiel in Tschechien nicht mehr erlaubt.

Gesundheitsministerin Petra Köpping sagte dazu: "Ich habe mehrfach deutlich gemacht, dass ich mit Blick auf die hohen Infektionszahlen regen grenzüberschreitenden Einkaufstourismus sehr kritisch sehe." Angesichts der ernsten Lage habe man im Ministerium entschieden, dass Einkaufs- oder Tankfahrten nicht mehr von der Quarantänepflicht ausgenommen sind. "Wir müssen die Kontakte einschränken, um die Pandemie einzudämmen", hieß es zur Begründung.

>>> Informationen zur Sächsischen Corona-Schutz-Verodnung auf sachsen.de

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