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Der Retter von Robotron: Wie die DDR-Marke in Dresden die Wende überlebte

Der gewitzte Unternehmer Rolf Heinemann führte die Marke Robotron ab 1990 in die Marktwirtschaft. Dabei klang ihm der Name anfangs selbst zu kommunistisch. Nun hat er ein Buch geschrieben.

Von Henry Berndt
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In seinem hauseigenen Robotron-Museum würdigt Rolf Heinemann die oft stiefmütterlich behandelte Entwicklung von Datenbanksystemen ab den 60er-Jahren.
In seinem hauseigenen Robotron-Museum würdigt Rolf Heinemann die oft stiefmütterlich behandelte Entwicklung von Datenbanksystemen ab den 60er-Jahren. © Jürgen Lösel

Er war eine der Sensationen auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1985: der PC 1715 aus der Schmiede des Kombinats Robotron. Noch ohne Festplatte, dafür mit zwei Diskettenlaufwerken. Der erste in der DDR hergestellte Computer, der kleiner als ein Kleiderschrank war. Entsprechend groß war das Interesse der Messebesucher. Mit seinem Preis von rund 19.000 DDR-Mark war er allerdings für Privatleute unerschwinglich und wurde nur an staatliche Unternehmen und Behörden ausgegeben.

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