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Die Freiheit, Maske zu tragen

An diesem Freitag gilt beim Einkaufen in Sachsen keine Maskenpflicht mehr. Aber tragen können und sollten Sie trotzdem eine.

© Christian Juppe

Dieser Tag ist ein Einschnitt. Er bringt eine Erleichterung mit sich, auf die viele schon länger gehofft haben. Von diesem Freitag an muss man in Sachsen beim Einkaufen keine Maske mehr tragen, wenn die Inzidenz einen Wert von 10 nicht übersteigt. Schön für alle, die „das Ding“ schon immer als lästig empfunden haben. Schwer verständlich für alle, die über diese Entscheidung verwundert den Kopf schütteln. Mal wieder Sachsen!

Warum prescht ausgerechnet Sachsen jetzt vor? Ausgerechnet das Bundesland, das am einen Ende der Argumentationskette bundesweit mit niedriger Impfquote „glänzt“, lässt am anderen Ende früher wieder mehr Freiheit zu als die meisten anderen Bundesländer. Trotz der jetzt beginnenden Urlaubszeit, die so manchen Virus im Rückreise-Gepäck nach Hause schleppen könnte.

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Jegliche Einschränkung der individuellen Freiheit muss begründet werden. Richtig. Wenn die Inzidenz wie in einigen Landkreisen bei Null liegt, scheint es keinen Grund mehr zu geben, eine Maske vorzuschreiben. Doch die Menschen sind längst daran gewöhnt, sich und andere mit dieser winzigen Maßnahme zu schützen. Wie viel mehr Überzeugungskraft wird nötig sein, wenn die Inzidenz-Schwelle 10 überschreitet und sich dann wieder alle bedecken sollen? Man hätte noch ein paar Wochen warten sollen.

Nun aber muss man beim Einkaufen keine Maske mehr tragen. Aber man kann und sollte es weiter tun. Auch diesmal zählt das Prinzip Eigenverantwortung.

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